Freitag, 20. Oktober 2023

Auftragsjournalismus Desinformation Entmündigung und Enteignung in Wien

http://www.tabularasamagazin.de/johannes-schuetz-wie-klenk-in-deutschland-manipulierte/

Im Folgenden wird aus Tabula Rasa zitiert: 

Klenk kannte Organisation Burghardt

Einen Beitrag über die Verfolgung der Publizistin Bader lehnte der Jurist Florian Klenk ab, als Chefredakteur der Wiener Stadtzeitung Falter. Auch als ich diesbezüglich im August 2014 in der Redaktion des Falter anfragte.

Doch kannte Klenk die Organisation Burghardt jedenfalls schon im September 2007. Das beweist ein Interview, das zwei Mal veröffentlicht wurde. Im Falter am 5. 9. 2007, in der deutschen Wochenzeitung Die Zeit am 7. 9. 2007.

Als Gesprächspartner wurde Werner Opat genannt, als Verantwortlicher einer „Notschlafstelle“, in der ein Mordfall geschah, ein paar Jahre bevor die Publizistin Bader dort hingebracht werden sollte. Klenk sollte Opat einen positiven Auftritt verschaffen, mit diesem Artikel. Nach dem Mord, den das Magazin News am 28. August 2007 als „Bestialische Bluttat in Wien“ bezeichnete.  News nannte Werner Opat: „Betreiber der Einrichtung„.
(„Bestialische Bluttat in Wien“, News (APA/red), 28. 8. 2007) Ende Zitat

https://www.zeit.de/online/2007/36/interview-psychiatrie

Vergangene Woche machte die Polizei einen Fund, der selbst erfahrene Beamte erschütterte. In einer privaten Notschlafstelle im 15. Bezirk war ein Bewohner mit einer Hantel erschlagen und ausgeweidet worden. Innereien des Toten lagen auf einem Teller angerichtet. Robert A.,19, Mitbewohner des Toten, stand mit blutverschmiertem Mund vor einer Putzfrau. Er soll die Tat im Wahn begangen haben. Warum hat das in einer betreuten Wohngemeinschaft niemand bemerkt? Wer hat Täter und Opfer überhaupt betreut? Wieso lebten die beiden zusammen? Wie gefährlich war Robert A.? Der Fall des "Kannibalen" gibt Einblicke in die alltäglichen Nöte von psychisch Kranken und ihren hilflosen Betreuern. Robert A. war nämlich so krank, dass ihm das Gericht einen Sachwalter bestellte. In dessen Auftrag kümmerte sich die Firma "Auftragssozialarbeit" des Sozialarbeiters Werner Opat um den Jungen. Es ist eine private Firma, die sich um jene kümmert, für die die Stadt Wien angeblich nicht mehr da ist. Opat berichtet hier nicht nur über das Leben und die Gefährlichkeit von Robert A., sondern auch über den Alltag von Menschen, die in ihren Wohnungen wie auf Müllhalden leben oder einfach vor die Tore der Psychiatrie gestellt - und dann vergessen werden.

Herr Opat, Robert A. lebte in einer Ihrer "betreuten Notschlafstellen". Drei Tage lang soll er seinen ermordeten Zimmernachbarn gegessen haben. Wie kann das in einer betreuten Wohnung passieren?

Werner Opat: Ich wurde von Journalisten in den letzten Tagen sehr massiv bedrängt. Fast hat es den Eindruck, ich trage Mitschuld an dem Fall. Ich will hier deshalb erstmals umfassend Einblicke in den Alltag von Menschen wie Robert A. und ihre Betreuung durch meine Firma geben.

Wie kam Robert A. zu Ihnen?

Über seinen Sachwalter. Ich bin diplomierter Sozialarbeiter und meine Firma "Auftragssozialarbeit" kümmert sich um psychisch kranke Menschen, die vom Gericht einen Sachwalter bekommen haben. Diese Sachwalter werden vom Gericht bestellt und kontrolliert. In unserem Fall sind es ausschließlich Rechtsanwälte, die die Sachwalterschaften kompetent führen. Sie lagern die soziale Betreuung an mich aus, weil sie nur für die Organisation der Betreuung zuständig sind und weil die Angebote der Stadt Wien nicht ausreichen. Sie bezahlen auch dafür - und verwendet das Vermögen der Betroffenen oder ihre Sozialhilfe. Wir haben Robert A. einmal die Woche besucht. Manchmal auch öfter. In der überwiegenden Zahl der Fälle reicht das.

Vergangene Woche machte die Polizei einen Fund, der selbst erfahrene Beamte erschütterte. In einer privaten Notschlafstelle im 15. Bezirk war ein Bewohner mit einer Hantel erschlagen und ausgeweidet worden. Innereien des Toten lagen auf einem Teller angerichtet. Robert A.,19, Mitbewohner des Toten, stand mit blutverschmiertem Mund vor einer Putzfrau. Er soll die Tat im Wahn begangen haben. Warum hat das in einer betreuten Wohngemeinschaft niemand bemerkt? Wer hat Täter und Opfer überhaupt betreut? Wieso lebten die beiden zusammen? Wie gefährlich war Robert A.? Der Fall des "Kannibalen" gibt Einblicke in die alltäglichen Nöte von psychisch Kranken und ihren hilflosen Betreuern. Robert A. war nämlich so krank, dass ihm das Gericht einen Sachwalter bestellte. In dessen Auftrag kümmerte sich die Firma "Auftragssozialarbeit" des Sozialarbeiters Werner Opat um den Jungen. Es ist eine private Firma, die sich um jene kümmert, für die die Stadt Wien angeblich nicht mehr da ist. Opat berichtet hier nicht nur über das Leben und die Gefährlichkeit von Robert A., sondern auch über den Alltag von Menschen, die in ihren Wohnungen wie auf Müllhalden leben oder einfach vor die Tore der Psychiatrie gestellt - und dann vergessen werden.

Herr Opat, Robert A. lebte in einer Ihrer "betreuten Notschlafstellen". Drei Tage lang soll er seinen ermordeten Zimmernachbarn gegessen haben. Wie kann das in einer betreuten Wohnung passieren?

Werner Opat: Ich wurde von Journalisten in den letzten Tagen sehr massiv bedrängt. Fast hat es den Eindruck, ich trage Mitschuld an dem Fall. Ich will hier deshalb erstmals umfassend Einblicke in den Alltag von Menschen wie Robert A. und ihre Betreuung durch meine Firma geben.

Wie kam Robert A. zu Ihnen?

Über seinen Sachwalter. Ich bin diplomierter Sozialarbeiter und meine Firma "Auftragssozialarbeit" kümmert sich um psychisch kranke Menschen, die vom Gericht einen Sachwalter bekommen haben. Diese Sachwalter werden vom Gericht bestellt und kontrolliert. In unserem Fall sind es ausschließlich Rechtsanwälte, die die Sachwalterschaften kompetent führen. Sie lagern die soziale Betreuung an mich aus, weil sie nur für die Organisation der Betreuung zuständig sind und weil die Angebote der Stadt Wien nicht ausreichen. Sie bezahlen auch dafür - und verwendet das Vermögen der Betroffenen oder ihre Sozialhilfe. Wir haben Robert A. einmal die Woche besucht. Manchmal auch öfter. In der überwiegenden Zahl der Fälle reicht das.


2010 Neue Verdachtsmomente für massiven Wahlkartenbetrug in Wien

https://martinmargulies.wordpress.com/2010/10/08/neue-verdachtsmomente-fur-massiven-wahlkartenbetrug-in-wien/?fbclid=IwAR2BCbWd458OPdbNTtx1fQ6moScRsS98ADDboS7LkEGHM-mc5C49q3-oy-E 

Neue Verdachtsmomente für massiven Wahlkartenbetrug in Wien

Heute in der Nacht hat sich der Verdacht des massiven Wahlbetruges in türkischen Communites massiv ausgeweitet. Es gibt mehrere Hinweise darauf, dass in türkischen Cafés Menschen in ihrer Muttersprache angesprochen werden mit dem Hinweis „ihr wählt ja sowieso SPÖ, wir können das für euch übernehmen“.

Antragsformulare zur Bestellung einer Wahlkarte wurden ausgefüllt und unterschrieben, als Zustelladresse das jeweilige Cafe genannt. Bis hierher ist auch noch alles rechtlich ok. Doch die zugestellten Wahlkarten wurden den Antragstellern gar nicht übergeben. Im Gegenteil – „Wahlhelfer“ nahmen sie gesammelt mit.

In Summe handelt es sich dabei um mehrere hundert Wahlkarten.

Inwiefern die jeweiligen Lokalbesitzer freiwillig mitgemacht haben, wird gegenwärtig von den Grünen noch überprüft. Es gibt Hinweise darauf, dass ein Mitarbeiter der Baupolizei (MA 37) angedeutet hätte, „die jeweiligen Lokalbesitzer könnten für den Fall, dass sie nicht mitspielen, Schwierigkeiten erhalten.“

Ich halte jedoch ausdrücklich fest, dass es sich bei den erhobenen Vorwürfen, keinesfalls um pauschale Vorwürfe gegenüber der MA 37 (Baupolizei) handelt, sondern gegenwärtig lediglich eine einzige Person davon betroffen ist.

Die Leiterin der Wahlbehörde wurde heute morgen über Vorwürfe betreffend Zustellung an Lokale informiert, diese sieht sich jedoch aufgrund der bestehenden Rechtssituation außer Stande, diese zu überprüfen.

Sofern die Staatsanwaltschaft nicht von sich aus tätig wird, werden die Grünen eine Sachverhaltsdarstellung einbringen.