Mittwoch, 26. April 2023

Der Fall Karmasin: Hintergründe für Entmündigung und Enteignung in Österreich

  Justiz auf Österreichisch: Genesis 12. Genesis 29 und weitere

Die Dir fluchen, seien verflucht
Fall #Karmasin (eine biblische "Verschwörungstheorie" by Rosy)
Seit Jahren frage ich mich, warum manche Personen wegen vergleichsweise geringen Delikten so von der Justiz & Staatsanwaltschaft vor allem in Wien "vorgeführt" werden, in U-Haft kommen, entmündigt & enteignet werden (wenn man ihnen kein Strafdelikt nachweisen kann) ,während vermutliche Serien-MörderInnen, Mia-BetrügerInnen auf der Flucht bleiben dürfen und ein sehr luxuriöses Leben in Ö/ Europa auf eigenen Inseln leben dürfen. Mit den heutigen Methoden könnte man sie leicht ausfindig machen. Frau Karmasin hat Firma, Mann und Kinder und kann nicht so leicht fliehen.


Sie ist die Enkelin von Hitlers Staatssekretär in der Slowakei (da schnalle ich ab als historisch gebildete - da ist mein Kapfenberg-Fluch mit Peda Pilz natürlich nicht so schwerwiegend und bei mir ist auch nichts zu holen außer Entmündigung und dadurch Außerkraft-Setzen jeglicher Zeugenaussage betreff Vorkommnisse im BMF)
In die primär nicht-juristische sondern eher spirituelle "Antwort" wachse ich (gemäß Rilke und durch Studium aktueller Fälle schön langsam hinein:
Wir oder andere müssen NICHT für unsere eigenen Taten büßen, sondern für die bösen Taten unserer Vorfahren. Das ist unfair, wie schon mein großer Lehrer Derek sagte. Jedoch entspricht es den Tatsachen. Die Order geht von ganz ganz "oben" aus (BB?) und einige RichterInnen oder StaatsanwältInnen bzw. "ErmittlerInnen" auch Anwälte sind oft nur Marionetten, natürlich auch der Bundespräsident. Der #Fluch geht mindestens in die 3. oder 4. Generation. Frau Ex-Ministerin Sophie Karmasin schaut nicht gerade wie eine #Schwerverbrecherin oder #Massenmörderin aus - jedoch wird sie so von der österr. Justiz behandelt. Sie hat aber - bei aller Bildung und beruflichem Erfolg - einen schweren Schönheitsfehler (der niemals verziehen wird): Sie ist die Enkelin (3. Generation) von Hitlers Staats-Sekretär und Volksgruppenführers in der #Slowakei in der NS-Zeit.

Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden. (1Mo 18,181Mo 22,181Mo 26,41Mo 28,14Apg 3,25Gal 3,8)

Es geht um die #Torah - es geht um Blessing or curse. Das ist ein sehr mystisches Thema und kann NUR spirituell gelöst werden - auf keinen Fall durch irgendwelche Justizreformen: Wie sagte schon Paulus: Der Buchstabe des Gesetzes tötet, der Geist aber macht lebendig (sicher in einem anderen Zusammenhang) Ich werde mich in diverse Lösungen hinein schreiben.
Ich denke, das wird ein Roman a la #Tolstoi oder #Kafka oder #Dostojewski.....

Personen, die nur zum Schein von der Justiz verfolgt werden:


KHG

Markus Braun - zum Teil mit Vorteilen in der Münchner Justiz

Zur Österreichischen Bundeshausverwaltung muss man wissen, dass diese von sap (SC) durchgeführt wird und SC wiederum eine Unterfirma von md ist. Daraus ist auch Folgendes zu verstehen.


vgl. dazu auch




1901 in Olmütz gestorben 1970 in Deutschland

Am 6. Februar 1939 erklärte er in der Sudetendeutschen Zeitung Die Zeit, wie er sich die Zusammenarbeit der deutschen Volksgruppe mit der Slowakischen Regierung vorstellte: „Wir wollen nicht Verträge, sondern klare Verhältnisse zwischen dem slowakischen Volk und der deutschen Volksgruppe schaffen. Die Voraussetzung hierfür ist aber die Ausschaltung aller Widerstände, vor allem aber die Ausschaltung der Juden. Die jüdische Presse ist es, die ein Interesse daran hat, dass keine klaren Verhältnisse bestehen. Wir wollen ohne Vermittlung der Juden miteinander sprechen und verhandeln.“[1]

Auch wurde Karmasin im März 1940 zum Führer der deutschen Volksgruppe in der Slowakei gewählt. In dieser Eigenschaft forderte er am 1. Mai 1940: „Zuerst müssen wir uns dafür einsetzen, dass unsere deutschen Gemeinden von der Judenplage befreit werden, wenn wir von anderer Seite dabei auch immer behindert werden. Wir müssen diese Idee aber dauernd propagieren und erreichen, dass die Slowaken begreifen, welche Belastung die Juden für diesen Staat sind.“[2]

1941 gründete er ein NS-orientiertes Institut für Heimatforschung in Kežmarok, um germanische Wurzeln in der Slowakei zu erforschen. Es war die Absicht, die entsprechenden Institute in Prag und Wien zu koordinieren, außerdem beschaffte das Institut Material für seine Deutsche Partei. Im Forschungsrat des Instituts saß er zusammen mit Hans Joachim Beyer von der Reinhard-Heydrich-Stiftung (nach 1945 Professor in Flensburg), sowie mit Josef HanikaBruno Schier, Walter Gierach und Wilhelm Weizsäcker.

Karmasin soll an der Deportation von Juden beteiligt gewesen sein, ebenso an der Säuberung der deutschen Volksgruppe von (nach seinen Worten) „rassisch minderwertigen und asozialen Elementen“.

1941 wurde er zum SA-Brigadeführer, 1943 zum SS-Hauptsturmführer und 1944 zum SS-Sturmbannführer ernannt.[3] Unter den Volksdeutschen warb er für den Eintritt in die Waffen-SS.

Im Juli 1944 forderte Karmasin anlässlich eines Treffens der Führer der Deutschen Partei die Gründung eines bewaffneten Heimatschutzes zum Schutz der deutschen Bevölkerung in der Slowakei. Den Beginn der Gründung teilte Karmasin in einem Schreiben vom 19. August 1944 auch Heinrich Himmler mit. Im September 1944 begann die Ausbildung von Mitgliedern des Heimatschutzes, der eigentlich eine paramilitärische Organisation war, mit Zustimmung der damaligen Deutschen Botschaft in Preßburg.

Nach Kriegsende flüchtete Franz Karmasin zunächst nach Österreich, wo er unter dem falschen Namen Franz Dibak lebte. Nachdem die Nürnberger Prozesse beendet waren, zog er nach Westdeutschland.

1952 wurde er Mitglied des Witikobundes und ab 1959 dortiger Geschäftsführer. Dieser Verband wird dem rechten Flügel der Sudetendeutschen Landsmannschaft zugeordnet und zeigt rechtsextreme Bestrebungen. Als „hoch verehrter“ Funktionär der Sudetendeutschen Landsmannschaft wollte er sich an seine nationalsozialistische Vergangenheit in der Slowakei, seine antisemitischen Äußerungen und die Verfolgung der Juden nicht mehr erinnern. Gegenüber einem Spiegel-Redakteur erklärte er im Jahre 1966: „Was wollen Sie, ich war ja nicht einmal in der NSDAP.“[2]

Von 1960 bis 1965 war Karmasin als „Sonderverbindung“ für den Bundesnachrichtendienst tätig.[4]

Bereits 1947 war Franz Karmasin in der Tschechoslowakei in Abwesenheit zum Tode verurteilt worden. Wiederholt forderte Prag von der deutschen Bundesregierung seine Auslieferung, jedoch ohne Erfolg, da nach deutschem Recht deutsche Staatsangehörige nicht ans Ausland ausgeliefert werden.



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Heinz Huber

Montag, 24. April 2023

Palais Collalto: ein historischer Roman über das Mündel Mozart

 Das Palais Collalto: ein historischer Roman aus dem Wien zu Zeiten der "Kaiserin" Maria Theresia

Im Zusammenhang mit Sachwalterschaftsmissbrauch stieß ich nun auf ein sehr interessantes historisches Gebäude in Wien: das Palais Collalto
Darüber könnte man einen historischen Roman schreiben, einen Sach-Walter-Roman (hat nichts mit Walter Franek zu tun) oder auch einen Roman über Militärgeheimnisse, Waffenhandel, Beschaffungskriminalität, der dritte Mann etc....
Unterirdisch gibt es da sicher viele Gänge - und gleich nebenan ist die wunderschöne Kirche "Am Hofe", die als katholische Kirche der KroatInnen in Wien bekannt ist. Weniger bekannt ist, dass sie ursprünglich eine Jesuitenkirche war und sogar ein Papst der Volksmenge von dort aus zujubelte.
Ich hoffe ja noch immer, dass die Wiener Palais für die Flüchtlinge geöffnet werden: und auch die Museen - dort ist viel Platz. Die Haselsteiner, Benkos, Deripaskas dieser Welt werden da sicher sehr großzügig sein und man könnte die Museen in Wohnungen umbauen - so gesehen machen die Zerstörungen der Bilder durch die Letzte Generation wenigstens Sinn.
Aber jetzt gehe ich mal zurück in die Vergangenheit und baue die Handlungsstränge auf:
Mit 6 Jahren spielte der entzückende Amadé (von Gott geliebte) im Palais - das war im Jahre 1762:
Dabei stellen sich folgende Fragen:
1. Wo lagern die psychiatrischen Gutachten über W.A. Mozart bzw. aus der Zeit Mozarts? Gab es solche überhaupt?
2. Welche Kriege gab es zu Zeiten Mozarts? (1756 bis 1791)
3. Wo lagern die Schlachtpläne?
4. Hat man Frauen zu Zeiten Mozarts auch wegen Ehebruchs entmündigt und in Narrentürme gesteckt? (Joseph II 1780 bis 1790)
5. Wurde am Hofe ein Gebäude 1945 zerstört?
6. Am Hofe und Latour 1948

Am 8. April 1945 wurde die Gebäudeecke Schulhof / Parisergasse durch eine Fliegerbombe beschädigt. Die Schäden wurden bis 1953 erhoben.


Baubeschreibung

Die Fläche des heutigen Grundstücks beträgt rund 1.500 Quadratmeter und vereint zwei historische Grundstücke: nach Westen jenes des Hauses Am Hof 13 und nach Osten des Hauses Parisergasse 1. Die hochbarocke Hauptfassade zum Platz Am Hof ist durch korinthische Riesenpilaster an einem flachen Mittelrisalit und ein pilastergerahmtes Korbbogenportal mit Balkon gegliedert. Die Fassaden zum Schulhof und zur Parisergasse stammen hingegen aus dem Klassizismus. Zwischen dem Haupthaus im Westen und der Kirche am Hof befindet sich ein Verbindungstrakt mit segmentbogiger Durchfahrt. Der trapezförmige Innenhof besteht aus Trakten mit hochbarocker Fassade im Norden und Westen und einem klassizistischen Seitentrakt im Süden mit Blendarkaden und einer dreigeschossigen, heute geschlossenen Pawlatsche.
Die korbbogige Einfahrt zum Platz Am Hof ist tonnengewölbt. Links führt eine vierarmige Haupttreppe mit Platzlgewölbe in die Obergeschosse. Die Erdgeschossräume dieses westlichen Trakts sind durchgehend mit Stichkappentonnen versehen.Ende Zitat. 


Die Geschichte des Hauses Am Hof 13 bis zum Anfang des 17. Jahrhunderts

Laut Günther Buchinger et al. ist das westliche Haus Am Hof 13 aus zwei kleinen spätmittelalterlichen Häuser zusammengewachsen.[1] Im späten 14. Jahrhundert lagen beide nach der Überlieferung am ehemaligen Herzogshof. Im Kellergeschoss des westlichen Trakts befinden sich heute Reste dieser Gebäude. An der Ostwand neben dem Turm ist die neun Meter lange Mauer eines Kellers des 13. Jahrhunderts, südlich davon sind die Fundamente eines gleichaltrigen Gebäudes mit circa 4,3 Meter lichter Breite und mehr als fünf Meter Länge erhalten, das sich nach Süden in Richtung der heutigen Kirche Am Hof erstreckte.
Im späten 14. Jahrhundert wurden beide Parzellen zu einem Grundstück vereint, bevor sie vor 1400 an Mendel von Traiskirchen kamen. Später fiel das Haus an Hanns Warnhofer und 1438 an seinen Sohn Ulrich. Spätestens jetzt wurde der nördliche Teil des Grundstücks verbaut. Im Norden ist heute noch ein Kellerraum erhalten, der von einem zweijochigen Kreuzgratgewölbe mit spitzbogigem Querschnitt überspannt ist. Der Raum war ursprünglich mit einem südlich liegenden, zeitgleichen Raum verbunden. Das zugehörige Mauerwerk datiert die Anlage in das 15. Jahrhundert.
Am Ende des 15. Jahrhunderts lag das Haus brach, bis es 1521 der Wiener Ratsherr Sebastian Schrantz der Ältere kaufte und es renovieren ließ. Spätestens ab diesem Zeitpunkt führte das Haus die Bezeichnung „zum Elend“. Das Kellergeschoß im Süden des Hauses wurde nun in einen großen Einstützenraum verwandelt, der den südlichen der beiden nördlichen Kellerräume zerstörte. Der Mittelpfeiler stützt Kreuzgratgewölbe mit spitzbogigem Querschnitt. Der Keller wurde bis in das 18. Jahrhundert direkt vom Platz erschlossen. Im Erdgeschoss befindet sich auch, direkt über der Stelle des Kellerpfeilers, ein weiterer, oktogonaler Pfeiler. Diese Anlage kann anhand der architektonischen Details und dem Mauerwerk noch in die Spätgotik, also in das frühe 16. Jahrhundert datiert und aus diesem Grund der Zeit von Schrantz zugeordnet werden. Schrantz erweiterte seinen Besitz um Bereiche des Grundstücks des heutigen Hauses Am Hof 12 und des ehemaligen Judengartens nach Osten. Sebastian Schrantz der Jüngere übernahm 1538 das Haus seines verstorbenen Vaters.
1560 wurde das Haus durch Kaiser Ferdinand I. erworben, um eine adelige Schule unter der Leitung der Jesuiten einrichten. Der westliche Trakt des ehemaligen Schrantz-Hauses wurde nach 1522 ausgebaut. Er wies drei Obergeschoße auf und wurde vom Hof über eine Wendetreppe im Nordosten erschlossen. Neben dem Durchgang zum Schulhof, der damals schmaler war als heute, befand sich ein Abortturm. Die Obergeschoße waren entlang der Längsachse geteilt, platzseitig mit Speise-, Studier- und Schlafsaal für die Knaben, hofseitig lagen Küche, Heizräume und kleine Kammern. Ein Trakt an der Nordseite des Innenhofs wurde mit dem Besitzer des Hauses Parisergasse 1 geteilt. Das Schulprojekt wurde schon 1565 aufgegeben, denn die protestantischen Stände waren nicht bereit, ihre Söhne den Jesuiten anzuvertrauen. Vor 1614 kam das Haus an einen ungarischen Protestanten, den Grafen Georg Thurzo von Bethlehemsfalva, der kurz danach auch das Haus Parisergasse 1 erwarb.

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Donnerstag, 13. April 2023

Am Hofe 13: zu ebener Erde und im ersten Stock: der liebe Wolfgang Amadé

 Am Ostermarkt 




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Gaston Hellmut Glock (* 19. Juli 1929) ist ein österreichischer Ingenieur und Unternehmer. Nachdem er ab 1963 selbständig im Kunststoffbereich tätig gewesen war, entwickelte er 1980/81 eine neuartige Pistole, die Glock 17, die 1982 als neue Armeepistole beim österreichischen Bundesheer eingeführt wurde.
https://www.medimops.de/peter-pilz-die-republik-der-kavaliere-broschiert-M03707602206.html?variant=UsedGood&creative=&sitelink=&gclid=CjwKCAjw0N6hBhAUEiwAXab-TSGF5NEpbxhp1oSOHJ6IegpbwgL5TcpuLCEZ00lNWpkxPZz4C2_oUhoCCF8QAvD_BwE
https://www.falter.at/zeitung/20230411/was-dir-heute-kann-besorgen

https://qolumnist.com/de/2019/07/18/die-verfolgung-der-publizistin-alexandra-bader/


Klandestine Kanzlei

Die Investigation von Alexandra Bader sorgte für Aufregung. Der für solche Fälle bereits bekannte Rechtsanwalt Dr. Christian Burghardt wurde als Sachwalter von Alexandra Bader eingesetzt. Seine Kanzlei befindet sich im noblen Zentrum von Wien: Am Hof. Im Palais Collalto. Ein berühmtes Palais. 1762 gab der damals sechsjährige Wolfgang Amadeus Mozart im Palais Collalto sein erstes öffentliches Konzert.

Jetzt residiert im historisch bedeutsamen Palais der berüchtigtste Sachwalter von Wien. Kein Firmenschild beim Hauseingang. Keine Website im Netz. Bei telefonischen Anfragen legt Dr. Burghardt rasch den Hörer auf. Läutet man an der gut gesicherten Kanzleitüre, kommt manchmal eine Stimme aus der Gegensprechanlage. Ein kurzer Dialog. Die Tür wird nicht geöffnet.

Ein Firmenschild beim Haustor ist in Österreich verpflichtend. Die Gewerbeordnung sieht ein solches Firmenschild vor, damit eine Auffindbarkeit jedenfalls gegeben ist. Ein guter Rechtsanwalt kennt § 66 der Österreichischen Gewerbeordnung, wo diese Bestimmung zu finden ist.

Schon eine kurze Recherche über den Sachwalter führt jedenfalls zur Erkenntnis: Er würde, selbst bei Bedarf, keinesfalls als „Treuhänder“ beauftragt, da seine Methoden bereits dokumentiert sind. Er hält auch die Regeln des „ordentlichen Kaufmanns“ und der Gewerbeordnung erkennbar nicht ein. Dennoch wird er weiterhin von österreichischen Bezirksrichtern als Sachwalter bestellt.

Strukturen für Kontakte aufgebaut

Dieser Sachwalter verfügt über eine spezielle Banksoftware, über die er hunderte Konten bearbeitet. Die hohe Zahl der Fälle rechtfertigt der Sachwalter: Nur auf diese Weise sei es möglich die erforderlichen Strukturen aufzubauen, gerade auch was„Kontakte“ betrifft.

Sachwalter Burghardt betonte dies in einem Beitrag für die Fachzeitschrift „Anwalt aktuell“.Dort schreibt er weiters:
„Ich bin einer der bösen Sachwalter mit vielen Sachwalterschaften (…) Wer sind die Kritiker, die uns ständig beschuldigen: hauptsächlich Alten- und Behindertenverbände und Beschwerdestellen (Volks- und Patientenanwaltschaft) … unter hundert Eingaben sind – naturgemäß – hundert Beschwerden“.
(in: Anwalt Aktuell 2012, H. 9, S. 28)











Entmündigung in Österreich einst und jetzt: der Fall Girardi u.a.

Zur Abwechslung wieder etwas Historisches zum Thema Sachwalterschaft/ Entmündigung auf Österreichisch: Mehr als 120 Jahre bevor die Welt von der LEX Rosy (OLG Wien-Bescheid 2014) erfuhr, gab es also die Lex Girardi: Kaiser Franz J. verfügte mittels kaiserlicher Verordnung eine Neuregelung des Entmündigungsverfahrens, die als Lex Girardi JUSTIZGESCHICHTE schrieb. Seit damals ist ein Gerichtsbeschluss nötig, ehe ein Person zwangsweise in eine psychiatrische Klinik eingeliefert werden kann bzw. entmündigt werden kann. Als Auftragsgutachter verwendete sich damals in Habsburgs Diensten Prof. Julius Wagner-Jauregg, der auch das AKTENGUTACHTEN für Luise von Belgien (Schwägerin von Kronprinz Rudolf) schrieb. Diese konnte aber aus der Anstalt in Dresden mit Hilfe ihres kroatischen Geliebten fliehen (wofür ich sie bis heute bewundere)! Aber irgendwie war der Kaiser Franz Joseph fortschrittlich - bzw. seine Juristen!!! Bis heute werden in Österreich Menschen mittels Aktengutachten entmündigt. O Felix Austria!



Unermüdlich schreibt Mag. Schütz über Missbrauch von Entmündigung in Österreich: Anfragen zum Aschermittwoch bzw. Karfreitagsberichte über seine Anfragen an die Ministerien: Seit Jahren bekommt er die gleichen Antworten von denselben Beamten:"Wir sind nicht zuständig" Dennoch finde ich die Dokumentation äußerst wertvoll: Kann man die österr. Verwaltung auch "Fake-verwaltung" nennen, wo BeamtInnen ein ruhige Kugel schieben? Ich persönlich habe keinen Presseausweis, ich könnte im Namen meiner Initiative Anfragen stellen, aber es ist mir einfach leid um die Zeit, weil ich die vorgefertigten Nicht-Antworten ohnehin schon kenne. Niemand ist zuständig - und die Justiz und die GutachterInnen sind ach so unabhängig.



https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Girardi

Auf Alexander Girardi geht auch die Neurologie-Reform unter Kaiser Franz Joseph zurück. Seine Frau Helene Odilon wollte ihn entmündigen lassen und der Arzt Josef Hoffmann (Arzt des Theaters an der Wien) stellte auf ihr Betreiben ein Attest aus, in dem er Girardi für geisteskrank erklärte. Im letzten Moment erfuhr Girardi von dieser Aktion und floh zu Katharina Schratt. Auf ihr Betreiben und das Einschalten des Burgtheaterarztes Staniek und des Gerichtspsychiaters Hinterstoißer wurde Girardi für „geistesgesund“ erklärt.[2] Nach einer anderen Darstellung dieses Ereignisses wurde Girardi vom berühmten Psychiater Julius Wagner-Jauregg kurzfristig ohne Untersuchung in die Grazer Nervenheilanstalt eingewiesen. Girardis Ehefrau Helene hatte vor, den Schauspieler entmündigen zu lassen, und nutzte dazu ihre Kontakte zu Wagner-Jauregg. Der Schauspielerin Katharina Schratt, bekanntermaßen die „Freundin“ des Kaisers, gelang es durch ihre gesellschaftlichen Verbindungen, Girardi wieder aus der Heilanstalt herauszuholen

Ende Zitat 


Helene Odilon wurde als Helene Petermann in Dresden geboren. Ihr Vater C. A. Petermann handelte mit Weißware und hatte zwei ältere Söhne.[1] Helene Odilon begann ihre Laufbahn in Chemnitz, wurde auf Wunsch Kaiser Wilhelms I. ans Hoftheater Berlin verpflichtet und ging 1891 nach Wien. Sie galt als eine der interessantesten Schauspielerinnen ihrer Zeit und wurde auch in England und 1902 selbst in den USA gefeiert. Am Deutschen Volkstheater in Wien, dem sie über 13 Jahre hinweg angehörte, spielte sie Madame Dubarry (in Du Barry von David Belasco)[2] und die Madame Sans-Gêne (in dem gleichnamigen Stück von Victorien Sardou), die von manchen als ihre Glanzrolle angesehen wurde. Hermann Bahr (1863–1934) wurde von ihr zur Rolle der Lona Ladinser in seinem Dreiakter Der Star (1898) inspiriert, der in der Folgezeit zu einem ihrer größten Erfolge wurde.


1893 schloss sie eine unglückliche Ehe mit dem Schauspieler Alexander Girardi (1850–1918). Helene hatte etliche Liebhaber, und Girardi war eifersüchtig. Sie versuchte, ihn entmündigen zu lassen, und ließ ihn mithilfe eines Gefälligkeitsgutachtens des mit ihr befreundeten Psychiaters Julius Wagner-Jauregg (1857–1940) in eine Nervenanstalt abschieben; mit Unterstützung von Katharina Schratt (1853–1940) wurde Girardi jedoch rehabilitiert. Helene ließ sich 1896 von ihm scheiden. Ihre zweite Ehe schloss sie mit dem ungarischen Gutsbesitzer Franz von Rakovszky (ca. 1877–1907). Nach dessen Tod heiratete sie den Apotheker Bela von Pecic 

https://vertretungsnetz.at/fileadmin/user_upload/6_Bewohnervertretung/Vom_Narrenturm_zum_Heimaufenthaltsgesetz_Jaquemar_Kinzl_2005.pdf



Mittwoch, 12. April 2023

Karfreitagsberichte zum Thema Entmündigung Enteignung von J. Schütz: ein Überblick

Unermüdlich schreibt Mag. Schütz über Missbrauch von Entmündigung in Österreich: Anfragen zum Aschermittwoch bzw. Karfreitagsberichte über seine Anfragen an die Ministerien: Seit Jahren bekommt er die gleichen Antworten von denselben Beamten:"Wir sind nicht zuständig" Dennoch finde ich die Dokumentation äußerst wertvoll: Kann man die österr. Verwaltung auch "Fake-verwaltung" nennen, wo BeamtInnen ein ruhige Kugel schieben? Ich persönlich habe keinen Presseausweis, ich könnte im Namen meiner Initiative Anfragen stellen, aber es ist mir einfach leid um die Zeit, weil ich die vorgefertigten Nicht-Antworten ohnehin schon kenne. Niemand ist zuständig - und die Justiz und die GutachterInnen sind ach so unabhängig.


Links:

Brief am Aschermittwoch:
An den österreichischen Bundeskanzler Nehammer
Tabula Rasa, 21. 2. 2023
www.tabularasamagazin.de/johannes-schuetz-brief-am-aschermittwoch-an-den-oesterreichischen-bundeskanzler-nehammer

Karfreitagsbericht 2020:
Justizministerin Zadić schlecht vorbereitet
Tabula Rasa,  9. 4. 2020
www.tabularasamagazin.de/karfreitagsbericht-2020-aus-oesterreich-justizministerin-zadic-schlecht-vorbereitet

Struktur der massenweisen Enteignung: Das österreichische Justizministerium
Tabula Rasa, 13. 10. 2017
www.tabularasamagazin.de/struktur-der-massenweisen-enteignung-das-oesterreichische-justizministerium

https://de.wikipedia.org/wiki/Palais_Collalto

Das Collaltopalais wurde um 1671 im Stil des Barock erbaut, obwohl das ursprüngliche Anwesen bereits im 16. Jahrhundert bestand. Die Hauptfassade wurde zwischen 1715 und 1725 erneuert. Bis dahin war die Fassade durch einen Dreiecksgiebel bekrönt gewesen, der nun abgetragen wurde. Das Palais entstand aus mehreren kleinen Häusern und wurde mit dem Altane der daneben liegenden Kirche am Hof „Zu den Neun Chören der Engel“ verbunden, wodurch hier ein Durchgang vom Platz Am Hof zum Schulhof entstand.

Vor der Erbauung der kleinen Häuser befanden sich hier in unmittelbarer Nähe des Judenplatzes der Judengarten und später das Haus des Dr. Schrans, das Ferdinand I. um 26.000 Gulden kaufte, um die Adlige Landschaftsschule darin unterzubringen. 1560 wurde die Leitung dieser Schule dem Jesuitenorden übertragen, der hierher seine Konviktisten versetzte. In diesem Zusammenhang wurde das Haus aufgestockt, umgebaut und erweitert.

https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Collaltopalais

Das Palais Collalto liegt an der Schnittstelle zwischen der einstigen Babenbergerpfalz Am Hof und dem spätmittelalterlichen jüdischen Viertels um den Judenplatz. Es wurde 2001 renoviert und dabei einer grundlegenden Bauforschung unterzogen.

Bis Anfang 15. Jahrhundert war an der Stelle des heutigen Palais Collato der Judengarten des Wiener Ghettos gelegen. Das später erbaute Haus wurde 1560 von Kaiser Ferdinand I. gekauft, aus- und umgebaut und für die Unterbringung der Landschaftsschule zur Verfügung gestellt. Die Schule blieb nur bis 1565 bestehen, da die Adelsherrschaften protestantisch waren und ihre Nachkommenschaft nicht auf eine Schule schicken wollte, welche von streng katholischen Jesuiten geleitet wurde.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_am_Hof_(Wien)

In den Jahren 1386 bis 1403 erbauten die Karmeliter anstelle der bisherigen romanischen Hofkapelle eine dreischiffige gotische Hallenkirche. Als Baumeister der Kirche sind „Lucas Schwendtner aus Magdeburg, Andreas der Kellermeister und ,Baumeister bei den weißen Brüdern am Hof‘, Mathes der Helbling, Meister Simon der Steinmetz“ überliefert. Andreas der Kellermeister wird von Perger/Brauneis näher als „Andreas Schuestl vom Petersfreythof“ bezeichnet

Weil die Kirche wegen der Reformation verfiel, übergab der spätere Kaiser Ferdinand I. sie im Jahr 1554 den kämpferischen Jesuiten, die er drei Jahre zuvor nach Wien berufen hatte.[2] Nach einem Brand im Jahr 1607 wurde bis 1610 das dreischiffige, gotische Langhaus im Stil des „Jesuitenbarocks“ wiederhergestellt und die Seitenschiffe um je vier angebaute Kapellen erweitert.[2] Im Jahr 1625 errichtete man die Vor- beziehungsweise Eingangshalle der Kirche, und 1662 stiftete die Witwe Kaiser Ferdinands III.Eleonore von Gonzaga, eine frühbarocke Fassade mit einem zurückversetzten Mitteltrakt und einer bemerkenswerten Altane, dabei musste die Eingangshalle vorgezogen werden. Die Pläne zu dieser monumentalen Westfassade der Kirche, die den Platz Am Hof beherrscht, stammen vermutlich von Carlo Antonio Carlone.[3] Für die Steinmetzarbeiten aus dem harten Kaiserstein ist Meister Johann Lorentisch aus Kaisersteinbruch dokumentiert. Der Chor (von der Steindlgasse aus zu sehen) ist allerdings weiterhin gotisch.