Die entmündigte Republik (Gedanken zum Nationalfeiertag): Ich überlege Aktionstage gegen Sachwalterschaftsmissbrauch in Wien zu veranstalten: Man könnte Benefiz-Konzerte für delogierte Mündel veranstalten, man könnte ein MÜNDEL-MUSEUM eröffnen, wo Mündel-Literatur, Mündel-Malerei etc. präsentiert wird. Man könnte auch eine Beratungsstelle für gequälte Mündel eröffnen. Vor allem will ich mein Konzept für eine komplette Neu-Organisation der Kurandenschaft (§ 268 ABGB, Sachwalterschaftsverfahren, Verfahrensrecht im Außerstreitbereich) weiter ausarbeiten (Bereich Medizin, Sozialarbeit, Pflege, Vermögensverwaltung...)
So wie jetzt, dass Rechtsanwaltskanzleien bis zu 1000 Mündel verwalten, kann es nicht weitergehen! ENTMÜNDIGUNG aus politischen, monetären Gründen bzw. verfahrensrechtlichen Gründen (z.B. wenn ein Angeklagter zu viel Arbeit bei Gericht macht oder zu viel weiß) ist eine schwere MENSCHENRECHTSVERLETZUNG! Ich bin diesbezüglich Langstreckenläuferin. Ich denke, wir müssen wieder zu mehr Aktionismus übergehen, sonst schläft der Nationalrat weiter in seinem Dornröschen-Schlaf.
Übrigens ist auch der Aktionskünstler Hermann Nitsch mehr oder weniger entmündigt - wie er in der Zeitschrift NEWS berichtet:
Ich bin praktisch entmündigt (Herrmann Nitsch, österreichischer Künstler)


