Erwachsenenvertretung Maßnahmenvollzug Forensik Psychiatriereform Österreich
Blog der Initiative Gerichtliche Erwachsenenvertretung (ehemals gg. Sachwalterschaftsmissbrauch) 1230 Wien, Österreich - Austria - Autriche
Montag, 20. Oktober 2025
exorzismus heldenplatz 1993 HS dazu
Reiter und Mayr Mödling
In Österreich gibt es eindeutig eine Zweiklassen-Justiz. Wenn Du die Gattin eines Universitätsprofessors für Verfassungsrecht bist, dann bekommst Du für Mobbing in Deiner Funktion als Lehrerin und Schuldirektorin schon mal 90.000 Euro Schadenersatz. Auch helfen dann die Grünen und ihre Schulsprecher im Nationalrat.
Im Namen der (Ban-) Republik: Grün-rote Polit-Justiz Ehrlich gesagt, ich bin megafroh, dass der grüne Abgeordnete Walser dieses Urteil publiziert hat: Jetzt wissen wir, dass wenn eine Schuldirektorin ihre LehrerInnen mobbt, sie dann von der Finanzprokurator in Tatsachen-Umkehrung (die Richter sind ja schließlich SchülerInnen des Herrn Gemahls...) Schadenersatz zugesprochen bekommt: Die ursprüngliche Anschuldigung war nämlich Mobbing gegen die Schuldirektorin - wie allerdings eine Schulinspektorin, die ja meistens in der Schule nicht anwesend ist, eine Direktorin mobben kann, das muss uns das Landesgericht St. Pölten aber noch genauer erklären als in dem 50-Seiten-Urteil:
Sonntag, 19. Oktober 2025
die grüne Hedi
Alltag von Obdachlosen zwischen Scham, Stolz und Stress.
Die 61-jährige Hedy lebte jahrelang im Wald. Obdachlosigkeit könne jeden treffen, sagt sie. Wiener Sozialarbeiter treffen zunehmend Junge und Frauen auf der Straße an
Langsam steigt Hedy aus ihrem Unterschlupf hervor. Sie schiebt Äste zur Seite, auf denen sich der Schnee gesammelt hat. "Scheiß Dreckswetter", flucht sie und tritt ins Freie. Unter dem Ästewerk, das wie ein Biberbau aussieht, ist Hedys Zuhause. Es steht am Rande des Wienerwalds und besteht aus einem Billigwurfzelt, einer Plane und aus Holz, welches Sichtschutz bietet.
Freitag, 17. Oktober 2025
waltraud
Aus #Walter wird #Waltraud: #Zivilrecht auf Österreichisch: Ex-Rotlicht-Boss Walter P. will nunmehr Waltraud heißen, früher in Pension gehen und im Damengefängnis mit den Mädchen und Frauen duschen und spazieren gehen. Das Magistrat Wien war zuerst nicht begeistert ABER ein psychiatrisches Gutachten (sic) ermöglichte ihm binnen einer Woche (sic) die Änderung im Zentralen Personenstandsregister!!! Die Pensionsversicherungsanstalt PVA teilt mit, dass er nun als Frau und Ex-Rotlicht-Boss (In) vier Jahre früher in Pension gehen kann. Das #Justizministerium in Wien betont, dass er nicht diskriminiert werden darf. Dazu überlege ich, wie ich als Mann heißen könnte: Rossi geht nicht, das ist ein Nachname. Mein Vorname ist jüdisch-lateinisch. Bei germanischen Namen ist eine Geschlechtsänderung oft einfacher. Der Name #Walter hat seinen Ursprung im Althochdeutschen und setzt sich aus den Wörtern „wald“ (Herrschaft) und „heri“ (Heer) zusammen. Die Bedeutung des Namens kann daher als „Herrscher des Heeres“ oder „Herrscher im Krieg“ interpretiert werden. Walter war ein beliebter Name im Mittelalter und wurde von vielen Königen und Adligen getragen. Die #Waltraute ist eine #Walküre aus dem Ring des Nibelungen, so viel Wagner-Kenntnisse habe ich noch.
Montag, 15. September 2025
Historischer Roman: 3 Frauen in Hindel-Bank
Mari(oar)a Popescu, auch Popesco (* 4. September 1919 in Bukarest; † 3. November 2004 im Kanton Wallis) war Opfer eines Schweizer Justizskandals. Manche sehen ihr Beispiel als charakteristisch für die Verflechtungen maskuliner Vorstellungen von weiblicher Subjektivität und ihren Einfluss auf soziale Praktiken, in diesem Fall die Objektivität der Rechtsprechung.
Mariella Mehr (* 27. Dezember 1947 in Zürich; † 5. September 2022 ebenda]) war eine Schweizer Schriftstellerin aus der Gruppe der Jenischen
Das Schreiben der Mariella Mehr (1947–2022) war gleichbedeutend mit dem Kampf gegen die Menschenverachtung, die sie als Jenische seit ihrer Jugend erfahren hatte. Ihre kraftvolle, oft brüskierende Sprache setzte sie immer für die Unterdrückten und Machtlosen ein. Mariella Mehr starb am 5. September in Zürich.In ihren Büchern stand neben ihrem Erstlingswerk «Steinzeit», in dem sie traumatische Erlebnisse ihrer Jugend thematisiert, immer wieder Unrecht, das andern angetan getan wurde im Zentrum. Sie schrieb von misshandelten Kindern, Opfern von Behördengewalt, Psychiatriepatientinnen und -patienten. Sie sagt zu ihrem Schreiben: «Ich musste in meinen Büchern töten, damit ich nicht in Wirklichkeit töten musste.»
https://www.journal21.ch/artikel/zum-tod-der-schriftstellerin-mariella-mehr
Gabriele Kröcher-Tiedemann (* 18. Mai 1951 in Ziegendorf in Mecklenburg; † 7. Oktober 1995) war eine deutsche Terroristin aus dem Umfeld der West-Berliner Haschrebellen. Sie war 1972 in Berlin Gründungsmitglied der Bewegung 2. Juni. Nach verschiedenen Straftaten wurde sie 1975 wegen versuchten Mordes zu acht Jahren Gefängnis verurteilt, von Gesinnungsgenossen freigepresst, 1977 in der Schweiz erneut verurteilt, 1989 wiederum des Mordes angeklagt und mangels Beweisen freigesprochen, und schließlich 1991 aus der Haft entlassen.