Freitag, 23. September 2022

#Arbeitsverbot für Homosexuelle als PädagogInnen #Entmündigt entrechtet: Ein Streifzug durch die Geschichte

Vorwort: Es ist noch nicht so lange her, dass Homosexuelle Menschen entmündigt, entrechtet, ins Gefängnis gesteckt wurden, als psychisch krank betrachtet wurden. 

Derzeit läuft in Österreich eine  Debatte, ob homosexuelle Personen (mit Neigung zu Pädophilie) überhaupt vom Lehrberuf ausgeschlossen werden sollen. 

Homosexualität galt lange als psychiatrische Erkrankung (wie auch Ehebruch bei Frauen) und war daher ein wesentlicher Grund für Entmündigung bzw. damit einhergehend vielleicht auch Eheannullierung. 

Siehe dazu

International classification of deseases. 

Der Anlass für die derzeitige Dramatisierung: Der Fall eines Lehrers einer Neuen Mittelschule in Wien-Leopoldstadt, der sich im Mai 2019 das Leben nahm, wird medial jetzt wieder hochgespielt. Es werden Tausende Briefe an ehemalige SchülerInnen verschickt und viele melden sich bei einer Anwältin in Wien und geben Zeitungen Interviews. 

Homosexualität in Österreich war lange Zeit, besonders während der Zeit des Nationalsozialismus und in den ersten beiden Jahrzehnten nach Gründung der Republik Österreich von diskriminierender Gesetzgebung und Verfolgung betroffen. Heute ist Homosexualität jedoch weitgehend akzeptiert, besonders in größeren Städten. Es existieren keine Gesetze mehr, welche homosexuellen Geschlechtsverkehr bestrafen. Seit 2009 ist es für gleichgeschlechtliche Paare möglich, eine Lebenspartnerschaft einzugehen, die in den meisten Rechtsbereichen anerkannt wird. Die Ehe steht seit 1. Jänner 2019 homosexuellen und heterosexuellen Paaren offen. Zuletzt hat sich die Situation im Bereich LGBT-Rechte und der öffentliche Umgang damit verbessert.

Am 9. Januar 2003 verurteilte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte Österreich wegen der bis 2002 geltenden Rechtslage, die als Verstoß gegen die Europäische Menschenrechtskonvention qualifiziert wurde.

https://www.heute.at/s/missbrauch-an-wiener-schule-nun-schon-40-betroffene-100229297

Missbrauch an Wiener Schule: Nun schon 40 Betroffene 
An einer Mittelschule in Wien-Leopoldstadt soll sich ein Lehrer an Schülern vergangen haben. Mittlerweile sind schon 40 Fälle bekannt.

Ein mittlerweile verstorbener Sportlehrer soll sich in den Jahren 2004 bis 2019 in einer NMS in Wien-Leopoldstadt an seinen Schützlingen vergriffen haben. Mittlerweile gibt es laut Männerberatung schon rund 40 Betroffene. Von der Hälfte der Opfer sollen aber die Namen nicht bekannt sein, berichtet Orf-Radio Ö1. Bisher war die Rede von 25 Missbrauchs-Opfern im Alter zwischen 9 und 14 Jahren.

Konversionstherapie (von lateinisch conversio‚ Umwendung, Umkehr) oder auch „Reparativtherapie“ wird eine Gruppe von umstrittenen Methoden der Psychotherapie genannt, welche die Abnahme homosexueller Neigungen und die Entwicklung heterosexueller Potenziale als Ziel postulieren. Sie wird auch Reorientierungstherapie genannt und von verschiedenen Gruppen der überwiegend evangelikal geprägten Ex-Gay-Bewegung propagiert.



Alle führenden internationalen psychiatrischen und psychologischen Fachgesellschaften lehnen solche Behandlungsversuche ab, da sie im Widerspruch zu den heute in Psychiatrie und Psychologie etablierten Auffassungen von Homosexualität stehen und schädigende Wirkung für die einer solchen Therapie unterzogenen Personen haben können. Der Begriff selbst stößt dabei auf Ablehnung, da er missverständlich und durch religiöse Werturteile geprägt sei.

Conclusio: Unsere Gesellschaft ist von großer Heuchelei geprägt: Der Mainstream: Wir sind alle so tolerant - aber in Wirklichkeit werden homosexuelle LehrerInnen diskriminiert, entlassen, kriminalisiert. 

Das zeigt der Fall des Lehrers der Neuen Mittelschule in Wien-Leopoldstadt, der sich das Leben nahm und dessen Fall jetzt hochgespielt wird, weil SchülerInnen natürlich Geld wollen. 

Die Grenze zwischen der ach so tollen Liebe zwischen Männern und Frauen (Ehe) und die Liebe zu Jugendlichen ist UNKLAR - UNSCHARF. Besonders Eltern aus moslemischen Ländern lassen schwule LehrerInnen verfolgen, zusammen schlagen mit dem Ziel,  dass der Lehrer aus der Schule gemobbt wird und seinen Beruf wechseln muss bzw. wegen Depressionen (offizieller Grund) in Pension geschickt wird. 


https://www.my-micromacro.net/seeleplus/ausgrenzung-stigma/homosexualitaet-ist-keine-krankheit




https://www.youtube.com/watch?v=wPOni6EzcS4


https://www.youtube.com/watch?v=wPOni6EzcS4


In diesem youtube-Video wird das Goethegymnasium gezeigt und nicht die Neue Mittelschule in Wien-Leopoldstadt. 
Kommentar: 
Am Musikum Salzburg gab es auch einen schwulen Lehrer und einen sehr seltsamen Direktor, der ein gutes Verhältnis zu diesem Lehrer hatte ...

Das Wichtigste vorweg: Homosexualität , schwul und lesbisch sein, gilt seit vielen Jahren nicht mehr als Krankheit. Therapien, die auf eine Veränderung der sexuellen Orientierung zielen, werden als unethisch abgelehnt und sind in vielen Ländern gesetzlich verboten. Warum ist das für dich wichtig, wenn du eine Psychotherapie planst?

Homosexualität ist keine Krankheit

Tatsächlich wurde Homosexualität in der Psychiatrie über lange Zeit hinweg als seelische Störung betrachtet. Nach einem langen Diskussionsprozess änderte sich das ab 1973. Damals wurde Homosexualität aus dem Diagnosekatalog (DSM ) der American Psychiatric Association gestrichen. Sogar die konservative American Psychoanalytic Association, also die Vereinigung der Psychoanalytiker, zog 1991 nach und lehnte in einer Erklärung jede Diskriminierung von Schwulen und Lesben offiziell ab. Eine entsprechende Änderung nahm auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 1992 an ihrem Diagnosekatalog (ICD ) vor.







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