Freitag, 19. Juli 2013

Wie Inkasso-Büros unbequeme Kritiker und ehemalige Mitarbeiter der Bundesverwaltung in die finanzielle Vernichtung und Entmündigung (Sachwalterschaft) treiben

Wie Inkasso-Büros unbequeme Kritiker und ehemalige Mitarbeiter der Bundesverwaltung in die finanzielle Vernichtung und Entmündigung (Sachwalterschaft) treiben

Das Jahr 2008 war in Österreich für so manches Polit-Mündel, für so manche Polit-Mündelin ein ereignisreiches Jahr.

Eine Journalistin wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Landesverteidigung im Dezember 2008 (kurz nach Angelobung der neuen Bundesregierung) unter dem Vorwand zu einer Untersuchung des Psychiaters Prof. Rudas geladen zu sein, in die geschlossene Psychiatrie in Wien eingewiesen.

Wenn man allerdings im Auftrag des Bundesministeriums für Finanzen (BMF), des Bundesrechenzentrums (BRZ GmbH) und der Buchhaltungsagentur des Bundes entmündigt wird, so wird die Zermürbungstaktik schon etwas diffiziler. 

Die Entmündigung mit Hilfe der Inkasso-Büros 

Da werden Firmen, wo die zu entmündigende SAP-Beraterin (der Bundeshaushaltsverrechnung) Kundin ist, angehalten, Rechnungen zu erfinden. Wenn die zu Entmündigende Person diese (ungerechtfertigte) Rechnung dann nicht bezahlt, werden sofort INKASSO-BÜROS eingeschaltet. Da wird aus einer Forderung von z.B. 49 Euro sofort eine Forderung 88 Euro – also der doppelte Betrag innerhalb von 14 Tagen nach Ablauf der Zahlungsfrist!

Die zu entmündigende Person versucht verzweifelt, die Sache mit der Firma, dem Unternehmen, wo die Schuld entstanden ist, zu klären bzw. eine Ratenvereinbarung zu vereinbaren. Bei der Firma, z.B. T-Mobile oder A1 (Telekom) sagt man der zu entmündigenden Person aber folgendes:

Sobald die Abteilung Rechnungswesen die offene Zahlungsforderung an das INKASSO-Büro abgegeben hat, darf die Firma (wo die Ursprungsschuld entstand) nicht mehr mit dem/der (vermutlichen oder wirklichen) SchuldnerIn (und zukünftigen Mündel) verhandeln. Das ist übrigens eine gute Ausrede, um die Entmündigungsmaschinerie im Auftrag des Staates gut und schnell arbeiten zu lassen.Dem potentiellen Mündel wird jede Verhandlungsmöglichkeit zwecks Ratenvereinbarung oder Schuldentilgung A PRIORI verwehrt, die Lieferfirma, aber auch das Inkassobüro: NIEMAND WILL (oder DARF?) MIT DER ZU ENTMÜNDIGENDEN PERSON REDEN bzw. RATEN VEREINBAREN!  

Es gilt: Auch mit potentiellen Mündeln verhandeln wir nicht (mehr)!

Wenn die im Auftrag des BMF/BRZ zu entmündigende Person verzweifelt mit Inkasso-Büros telefonisch Kontakt aufzunehmen und eine Ratenvereinbarung zu vereinbaren versucht, z.B. OKO Inkasso in Linz, meldet sich auch nach stundenlanger Wartezeit niemand bei der angegebenen Telefonnummer: WARTESCHLEIFE, KOSTENPFLICHTIG versteht sich. Unterdessen füllt sich der Postkasten der zu entmündigenden und finanziell zu vernichtenden Person mit Briefen von Inkasso-Büros

Wie Inkassobüros arbeiten: die Ursprungsschuld verdreifacht sich in kurzer Zeit 

EOS Öid Wien: "DIE GEDULD UNSERES AUFTRAGGEBERS IST ERSCHÖPFT" 

Beispiel Inkasso-Büro EOS Öid, Inkasso Büro Wien, 5. Bezirk:

Hauptforderung Eur 22, 08 (Kurier Abo) – nach drei Monaten Eur 61, 30

Hauptforderung ÖBB Eur 88,-- - nach sechs Monaten Eur 307, 25
Von Inkasso EOS Öid an zu Entmündigende: Die Geduld unseres Auftraggebers ist erschöpft 

Beispiel fingierte T-Mobile Forderung: Eintreibung via OKO Inkasso Linz, Zahlungsbefehl beim Bezirksgericht Liesing eingereicht durch RA-Kanzlei Sattlegger-Dorninger-Steiner Linz/Wien: 

Hauptforderung Eur 660,--  - nach einem Monat bereits Eur 890,--



Die Qual der Wahl: Mündel im Auftrag des Finanz- oder Mündel im Auftrag des Verteidigungsministeriums

Nun kann man es sich als potentielles Polit-Mündel nicht immer aussuchen, wie und mit welchen Methoden die Entmündigungs- und Vernichtungsmaschinerie arbeitet:

Grundvoraussetzung ist allerdings, dass man es sich entweder durch allzu ehrliche journalistische Artikel oder durch Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft mit dem zuständigen „Entmündigungs-Ministerium“ verscherzt: 

Das Verteidigungsministerium wählt bei allzu gefährlichen Personen (die zu viel wissen und noch dazu früher mal im Bundesparteivorstand der Grünen waren) also lieber gleich die Psycho-Gulag-Methode: Unter Vorspiegelung falscher Tatsachen und vermeintlicher Hilfe wird die zu entmündigende Person in die geschlossene Abteilung der Psychiatrie gebracht. Dort wird via Ferngutachten (manchmal sogar in den Weihnachtsferien) eine Diagnose von einem Psychiater an das Bezirksgericht geschickt. Der Psychiater hat das Polit-Mündel nie gesehen. Das Mündel wird eingesperrt, jeder Fluchtversuch ist zwecklos und das im angeblichen freien "Rechtsstaat" Österreich. Normalerweise kann man in einem österreichischen Krankenhaus nicht gegen seinen Willen festgehalten werden, man kann via Unterschrift auf eigene Verantwortung das Krankenhaus verlassen und die medizinische Hilfe verweigern - das ist die offizielle Rechtslage. Um einen solchen REVERS zu verhindern, muss man aber die Person entmündigen. Offizielle Begründung: Selbstfürsorgedefizit und Selbstgefährdung laut Anhalte- und Unterbringungsgesetz! 

Die Entmündigungsmethode und Zermürbungstaktik bei Personen, die im Auftrag von Finanzministerium, Bundesrechenzentrum und Buchhaltungsagentur des Bundes entmündigt werden sollen, ist da schon etwas diffiziler.
Für das Treiben in den finanziellen Ruin und in die Entmündigung wird die monatelange Zermürbungstaktik via Inkasso-Büros und erfundener Zahlungsforderungen, das Zumüllen durch (teilweise oft frei erfundene) Zahlungsforderungen und Rechnungsbeträgen, die die Ursprungsforderungen bis zum 10-fachen der URSPRUNGSSCHULD übersteigen, verwendet.

Die Inkasso-Büros sind telefonisch nicht erreichbar, eine Ratenvereinbarung ist unmöglich. Gleichzeitig ist das AMS angehalten, dem potentiellen Mündel ja keine adäquate Beschäftigung zu vermitteln, da es ja sonst noch vielleicht ein pfändbares Einkommen hätte und die Entmündigung verhindert werden könnte. 

Im Falle des Mündels aus dem Bundesrechenzentrum endete diese finanzielle Zermürbungs-Taktik (mit Ziel der vollständigen Entrechtung und Entmündigung)  in einem Zahlungsbefehl beim Bezirksgericht Wien-Liesing über eine nicht berechtigte Forderung von T-Mobile-Austria GmbH (Handyrechnung). Die zu entmündigende Person erhob REKURS gegen den gerichtlichen Zahlungsbefehl und bei der 1. Tagsatzung am 28. November 2008 leitete die Richterin das Sachwalterschaftsverfahren wegen einer nicht bezahlten erfundenen Rechnung von T-Mobile Austria über Eur 660,-- gegen die ehemalige SAP-Beraterin aus dem Bundesrechenzentrum ein!
Ein Fehler war wohl auch, dass die zu entmündigende SAP-Beraterin aus dem Bundesrechenzentrum es schaffte, für den Nationalrat (Christenpartei) im September 2008 zu kandidieren. Sie half mit, die 2600 Unterschriften für eine Kandidatur österreichweit zu sammeln. UUFFF....solche Fehler sollte man besser nicht machen, da kommt man/frau ins Visier gewisser Kreise, die einen ohnehin schon mittels demütigender, menschenverachtender Vorladungen beim Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (Wien) vernichten wollen. 

Exkurs: T-Mobile verzichtete kurz nach Errichtung der einstweiligen Sachwalterschaft am Bezirksgericht Wien-Liesing auf die Forderung. Der Sachwalter reagierte auf Forderungen und Schreiben des Inkasso-Büros EOS Öid nicht, die Inkasso-Büros mussten Mahnläufe, Zahlungserinnerungen wieder an das Mündel schicken, dessen Konto aber vom Sachwalter gesperrt war. Der Teufelskreis, die Zermürbungstaktik, die vollständige finanzielle und gesellschaftliche Vernichtung war gelungen – und nur deswegen, weil die ehemalige Angestellte des Bundesrechenzentrums (SAP-Beraterin der Bundesministerien und Obersten Organe) eine Anzeige wegen mysteriöser Todesfälle und EDV-Buchungen bei der Staatsanwaltschaft Wien erstattete.

Nun fragt man sich schon, warum in Österreich nicht bezahlte Rechnungen oder vielmehr das Nicht-Bezahlen von ungerechtfertigten Forderungen gleich in einer Entmündigung/Sachwalterschaft enden:

Im psychiatrischen Gutachten lautet die Begründung für die Entmündigung dann so: Die Realitätswahrnehmung (der zu Entmündigenden ehemaligen SAP-Beraterin für den Bundeshaushalt) ist verzerrt und besteht bei der Betroffenen nur punktuell die Möglichkeit Gedanken, Erlebnisse aus der Vergangenheit zu relativieren. Die Urteils-, Kritik- und Einsichtsfähigkeit der Betroffenen nur punktuell die Möglichkeit Gedanken, Erlebnisse aus der Vergangenheit zu relativieren. Die Urteils-, Kritik- und Einsichtsfähigkeit der Betroffenen sind herabgesetzt. Es finden sich deutliche querulative Eigenschaften, ein verstärktes Gerechtigkeitsgefühl, magisches Denken und paranoide Erlebnisverarbeitung.

Aus gutachterlicher Sicht ist Frau Magister H. durch die seelische Erkrankung in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt und NICHT OHNE GEFAHR EINES NACHTEILS fähig ist, ihr Einkommen und Vermögen zu verwalten. Wie aus ihren Äußerungen und schriftlichen Zusammenstellungen zu entnehmen ist, fehlt ihr die Fähigkeit einen Plan für die Schuldentilgung zu bilden, kann sie zwischen EINKOMMEN und AUSGABEN keinen ausreichenden Bezug herstellen und KEINE PRIORITÄTEN bilden. Es besteht krankheitsbedingt ein deutlich querulatives Verhalten, so dass ihr die Einsichtsfähigkeit für Notwendigkeiten fehlt. Frau Mag. H. ist nicht fähig, ohne Hilfe die Schulden zu tilgen und einen Weg aus ihrer finanziellen Misere zu finden. Ende ZitatPsycho-Gulag-Gutachten von Dr. Herbert K. am 30. April 2009. Auftragsgutachten im Auftrag von Finanzministerium und Bundesrechenzentrum Wien (mit bestellter elf Jahre rückwirkender Geschäftsunfähigkeit)


BRZ Dienstvertrag Polit-Mündel August 2001 

Postskriptum: Aus dem Lebenslauf des Finanzministeriums-Mündel ist ersichtlich, dass die Betroffene seit 1989 laufend Ausbildungen und Studienlehrgänge im Bereich Rechnungswesen, Bilanzbuchhaltung, SAP, BWL-Software und Netzwerktechnik absolvierte. Ansonsten hätte sie wohl kaum eine Anstellung im Projekt „Rechnungswesen und Personalmanagement des Bundes auf SAP“ erhalten. Der Gutachter bescheinigt ihr aber Realitätsverlust, sodass er sie auf die Stufe eines schwer behinderten psychisch kranken Menschen stellen muss, der maximal Sonderschulausbildung hat.

Mag. Hoedl Zertifikat SAP-Ausbildung Kursleiterin: Sandra Velasquez-de Fuchs 
Normalerweise ist es in Österreich eigentlich die umgekehrte Gepflogenheit: Man entmündigt die Leute zuerst, dreht sie dann heim und lässt sie dann hochleben. So ist es schon vielen berühmten österreichischen Komponisten der vergangenen Jahrhunderte ergangen.

Im gegenständlichen Fall des Finanzverwaltungs-Mündels aus Wien war es aber UMGEKEHRT: Einerseits fristlos entlassen und andererseits den 1. Preis bei BRZ-Contest erhalten: Gibts das nur in Österreich? Und: Wäre dieser Sachverhalt nicht doch einen neuen blog wert, nämlich mit dem Titel: ENTMÜNDIGUNG auf Österreichisch?


Siehe dazu auch: "Fair game" 1967 auf Österreichisch! 




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