Samstag, 1. März 2014

Befreiungstheologie: Eine Stimme der Armen auch für Mündel und Mündelinnen?

Die Befreiungstheologie oder Theologie der Befreiung ist eine in Lateinamerika entwickelte Richtung der christlichen Theologie. Sie versteht sich als „Stimme der Armen“ und will zu ihrer Befreiung von Ausbeutung, Entrechtung und Unterdrückung beitragen. Aus der Situation sozial deklassierter Bevölkerungsteile heraus interpretiert sie biblische Tradition als Impuls für umfassende Gesellschaftskritik. Dabei bezieht sie sich auf eine eigenständige Analyse der politökonomischen Abhängigkeit (Dependenztheorie) und arbeitet für eine basisdemokratische und überwiegend sozialistische Gesellschaftsordnung.



Kommentar: Mündel, vor allem Polit-Mündel sind in Österreich ja besonders ausgebeutet. Man muss bedenken, dass sie nicht einmal Zugang zu ihrem eigenen Geld haben, das die Sachwalterschafts-Kanzleien zwecks eigener BEREICHERUNG auf den Mündelkonten horten.

Ausbeutung, Entrechtung und Unterdrückung bekommt unter dem Aspekt des Sachwalterschaftsmissbrauchs in Österreich eine ganz neue Bedeutung. Interessant ist auch, dass jene caritativen Organisationen, die sich christlich nennen, nicht einmal den Ansatz einer Kritik am Sachwalterschaftsmissbrauch üben. Priester verweisen gerne an Psychiater in diesen Fällen - wenn es Mündeln sehr schlecht geht und sie geistliche Hilfe suchen.

Die hohe Geistlichkeit verweist also auf ihre Inkompetenz in psychiatrischen Fragen und wäscht damit ihre Hände in Unschuld. Man will sich doch weder mit der Psychiatrie noch mit renommierten Rechtsanwaltskanzleien (die man vielleicht im Falle von Missbrauchs-Delikten noch selber braucht) anlegen.

Dennoch ist die Not jener Menschen, die mit 200 Euro Monatsbudget ihr Auslangen finden müssen, in Österreich sehr groß. Sie haben keinerlei Rechte, haben teilweise Hausverbot bei Kreditinstituten (ERSTE Bank: MIT MÜNDELN VERHANDELN WIR NICHT), sind in allen Lebensbelangen vollständig entrechtet und dürfen praktisch nur noch die täglichen Einkäufe erledigen (was mit 200 Euro-Budget im MONAT sehr schwierig erscheint).

Aus der Situation sozial deklassierter Bevölkerungsteile (z.B. durch Sachwalterschaft vollkommen entrechtete und teilweise enteignete gequälte Menschen, Anmerkung der Redaktion) heraus interpretiert die lateinamerikanische Befreiungstheologie die biblische Tradition (Evangelium für die Armen) als Impuls für UMFASSENDE GESELLSCHAFTSKRITIK:




Kommentar: Die Situation von entmündigten Menschen in Österreich ist sehr prekär. Entmündigte Menschen sind in Österreich sozial mehr als deklassiert, sie können nicht einmal Verträge abschließen. Sie sind OUTCASTS in allen Lebensbereichen - oft nur weil Rechtsanwaltskanzleien sich ihres Vermögens bemächtigen wollen oder weil sie Zeugen von mysteriösen Vorfällen rund um die Staatsspitze wurden.

Daher erscheint als höchste CHRISTENPFLICHT diesen armen entrechteten Menschen zu helfen. Besonders traurig ist wirklich, dass Katholische und evangelische Theologen und Theologinnen, Priester und Pfarrerinnen sich auf die "Psychische Krankheit" des Mündels und damit ihre NICHT-Zuständigkeit ausreden. Sie machen sich hier zum Mitwisser und Mithelfer an schwerstem sozialem UNRECHT.
Mündel, vor allem Polit-Mündel, haben in Österreich weniger Rechte als z.B. Asylsuchende Menschen. Nun soll die eine Form der ARMUT (Flüchtlings-Elend) nicht gegen die andere Form der ARMUT (die vollständige Entrechtung und Enteignung aufgrund von Sachwalterschaft) ausgespielt werden. Dies ist auch nicht im Sinne der Befreiungstheologie!

"Wir sind aufgerufen, Christus in ihnen (den Armen) zu entdecken, uns zu Wortführern ihrer Interessen zu machen, aber auch ihre Freunde zu sein, sie anzuhören, sie zu verstehen und die geheimnisvolle Weisheit anzunehmen, die Gott uns durch sie mitteilen will." Apostolisches Schreiben "Evangelii Gaudium"

Kommentar: Wo, wenn nicht im Bereich Sachwalterschaftsmissbrauch, im Bereich der entrechteten, bestohlenen, entmündigten, delogierten, leidenden Menschen in Pflegeheimen können wir aus christlicher Motivation heraus, den Armen helfen?
Wo, wenn nicht im Bereich Sachwalterschaftsmissbrauch und Entmündigung aus finanziellen bzw. politischen Gründen?

Dabei sei angemerkt, dass die Armen auch auf den Straßen Wiens zu finden sind: die Obdachlosen. Nun muss man sich bei aller christlich motivierten Gesellschaftskritik aber vor allem auch fragen, warum nur ca. 10 bis 15 Prozent der Obdachlosen in Wien entmündigt sind. Sie gerade haben ein wirkliches SELBSTFÜRSORGE-Defizit. Könnte etwa das mangelnde Guthaben auf dem Girokonto (wenn sie überhaupt ein solches besitzen) der Grund für das Nicht-Vorhanden-Sein der Sachwalter(schaft) sein?

Der leidende, gedemütigte, geknechtete Mensch ist dem primär an Geld interessiertem Massen-Sachwalter herzlich egal. Da fährt man schon mal mit dem PORSCHE beim Sterbe-Institut vor und will sich auch noch des letzten Vermögens des sterbenden Mündels bemächtigen.

In der Tat hat sich im österreichischen Sachwalter-Recht (vor allem durch die Ermöglichung von Massen-Entmündigungen und Massen-Sachwalterschaften für Juristen) ein ANTI-Christliches Weltbild und Menschenbild durchgesetzt, was auf der neuen Religion basiert: MACH GELD UND MACH MEHR GELD, mach dass andere GELD machen. (und gehe dabei über die Toten....)

Umso mehr sind wir - der kleine Rest an Kritikern im Bereich Sachwalterschaftsmissbrauch - aufgerufen, zu Wortführern und Wortführerinnen der Bettlägrigen, der Leidenden, der Behinderten, der Blinden, der Gehörlosen, der entrechteten Hofratswitwen, Journalisten und Beamten (die zu viel wissen) zu werden, EINE STIMME FÜR JENE ZU ERHEBEN, die ihre STIMME NICHT MEHR ERHEBEN KÖNNEN und die zutiefst gedemütigt, beraubt, deklassiert sind und all ihrer Bürgerrechte beraubt sind, das heißt sie existieren nur mehr als "lebender Zellhaufen", wenn man es drastisch formuliert. Die Priester reden sich auf die Psychiater aus, daher bleibt es uns engagierten Laien ein VORRECHT sich für den entrechteten Menschen einzusetzen. Und das ist eine EHRE - wohl um Christi willen und auch: AD MAJOREM GLORIAM DEI.

Aus dem Buch des Propheten Jesaja - Kapitel 42

Seht, das ist mein Knecht, den ich stütze; / das ist mein Erwählter, an ihm finde ich Gefallen. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, / er bringt den Völkern das Recht.
Er schreit nicht und lärmt nicht / und lässt seine Stimme nicht auf der Straße erschallen.
Das geknickte Rohr zerbricht er nicht / und den glimmenden Docht löscht er nicht aus; / ja, er bringt wirklich das Recht.

Befreiungstheologie, Wikipedia (Fortsetzung)
Daraus ergaben sich, vor allem in der katholischen Kirche, zwangsläufig erhebliche Konflikte mit der Kirchenhierarchie, die häufig in Disziplinarmaßnahmen gegen einzelne Geistliche mündeten. Als Konsequenz ihrer Überzeugungen stellten sich die Befreiungstheologen zudem offen gegen die in Südamerika weit verbreiteten oligarchischen und diktatorischen Regime, was zahlreiche Geistliche das Leben kostete. Das bekannteste Opfer ist Óscar Romero, der 1980 ermordete Erzbischof von El Salvador.
Die Grundkonzepte der Befreiungstheologie entstanden seit etwa 1960 aus der Selbstorganisation von katholischen Basisgemeinden in Brasilien. 1968 trat diese Richtung mit der Parteinahme der zweiten allgemeinen lateinamerikanischen Bischofskonferenz (CELAM) in Medellín für die Armen hervor. Ihren Namen gab ihr das 1971 erschienene Buch Teología de la liberación von Gustavo Gutiérrez.[1]
Die überwiegend katholische Befreiungstheologie empfing Anregungen vom Zweiten Vatikanischen Konzil (1962–1965) und wirkt in die Ökumene sowie in den sozialkritischen Protestantismus hinein. Ähnliche Konzepte entwickelten sich auch in Südafrika und einigen Ländern Asiens. Auch die in den USA im Zusammenhang mit der Bürgerrechtsbewegung entstandene „Schwarze Theologie“ versteht sich als Befreiungstheologie. Ende Zitat Wikipedia

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