
Just an seinem 61. Geburtstag wurde in Wien die U-Haft von Walter S. verlängert. Er soll Anwalt Axel Bauer ein MESSER ins GESICHT gerammt haben.
"Heute" erfuhr: Der Verdächtige ist Millionär.
Geht es am Ende, wie bei so vielen Krimis, einfach ums Geld?
Konkret soll Walter S., der 7 Zinshäuser im Wert von rund 30 Mio Euro besitzt (sic), einer Familie knapp 2 Mio Euro geschenkt haben.
Diese kaufte drei Häuser und sechs Autos (sic). Deswegen bekam Walter S. einen Erwachsenenzertreter. Immer wieder kam es zu Streit. Das Mündel Walter S. wollte seinen Erwachsenenvertreter abberufen.
https://www.heute.at/s/vor-attacke-verschenkte-messerstecher-2-mio-euro-53539717?

Er lockte den Anwalt zu sich nach Hause und sperrte ihn ein.
Walter S. trug sein Standard-Outfit (Unterhose und Hemd)
Das Mündel zog ein Messer und zerschnitt dem (gefürchteten) Sachwalter das Gesicht. Der Sohn des Sachwalters zog dem Mündel danach eine Weinflasche über den Kopf und alarmierte die Polizei.
Ende Zitat HEUTE vom 8. Mai 2020
Kommentar: Sicher ist, dass in Krisenzeiten psychische Probleme verstärkt werden, besonders jene von entmündigten Menschen, die über Jahre und Jahrzehnte von ihren Sachwaltern gedemütigt, beraubt und gefoltert wurden.
Nun stellt sich aber im konkreten Fall die Frage, warum der Sachwalter mit seinem Sohn in die Privatwohnung bzw. Privathaus seines Mündels geht. Der Vorfall ist vom 20. März 2020, da gab es schon den Shutdown in Österreich.
Der Sachwalter hätte auch mit Polizei oder einem Sozialarbeiter als Bodyguard die Mündelwohnung betreten können. Sehr ungewöhnlich ist jedoch so ein Femegericht schon, wo Selbstjustiz auf beiden Seiten geübt wird.
Man kann nur hoffen, dass angesichts einer komplett inaktiven Justiz diese Vorfälle von Femegerichten, Selbstjustiz sich nicht noch häufen und die Gewalt eskaliert.
Es wäre nicht verwunderlich, wenn man die vielen Fälle kennt. Der Initiative Sachwalterschaft wurden in den letzten Jahren einige Gerichtsdokumente von Pflegschaftsverfahren zugespielt: Hier spielt der oben genannte Erwachsenenvertreter eine unrühmliche Rolle. Dr. Bauer ist der Sachwalter von vielen sehr reichen Leuten, Immo-BesitzerInnen, Uni-Professorinnen. Zugleich ist aber in einschlägigen Kreisen bekannt,, dass er gerne in Bordellen verkehrt und mit Fotos und Videos erpresst wird.
Jedoch lehnen wir weiterhin Gewalt und Methoden der Selbstjustiz in jeder Form ab und appellieren an die PflegschaftsrichterInnen Massensachwalterei abzustellen.
Mag.a Rosemarie B. Hoedl
Initiative gegen SW-Missbrauch
Wien, 8. Mai 2020
Wir rufen weiterhin zu gewaltfreien kreativen Lösungen im Bereich SW-Missbrauch und Enteignung auf.
https://www.heute.at/s/vor-attacke-verschenkte-messerstecher-2-mio-euro-53539717?utm_medium=Social&utm_source=Facebook&fbclid=IwAR3gVGn1eF7ktHQqhALrUmp3Y0DBRAt7SjYrk_OVvyau_ZqwbVIh_KFNC_g#Echobox=1588910860
2 Millionen verschenkt
Walter S. soll nämlich sehr freigiebig mit Geld umgehen und dem Alkohol zusprechen. Sein Anwalt Elmar Kresbach: "Er ist ein intelligenter, aber auch exzentrischer Mensch." Konkret soll Walter S., der sieben Zinshäuser im Wert von rund 30 Millionen Euro besitzt, einer Familie knapp zwei Millionen Euro geschenkt haben. Diese kaufte drei Häuser und sechs Autos. Deswegen bekam Walter S. – zu seinem Missfallen – einen Erwachsenenvertreter, Axel Bauer. Immer wieder kam es zu Streit, Walter S. wollte ihn abberufen.
Unlängst lockte er den ungeliebten Anwalt schließlich zu sich nach Hause und sperrte ihn ein. Walter S. trug sein Standardoutfit (Unterhose plus Hemd), zückte ein Messer und zerschnitt Bauer das Gesicht. Dessen Sohn entriss S. die Waffe, zog ihm danach eine Weinflasche über den Kopf und alarmierte die Polizei. Anwalt Kresbach: "Mein Klient ist bisher völlig unbescholten, wir warten jetzt auf das Gutachten."
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Die Frage bleibt: Wer hat die Besachwalterung gefordert? Meist sind es die Angehörigen, die Angst ums Erbe haben, denn sonst kratzt das niemanden, was der Mensch mit seinem Geld macht.
Eine "exzentrische Lebensweise" alleine ist kein Grund, jemandem seine Grundrechte (Selbstbestimmung) streitig zu machen.
Wenn der Antrag dann durchgeht, freuen sich die Anwälte.
Oder ist der Anwalt von sich aus tätig geworden, weil er vorher schon sein Anwalt war?
Kann auch die Bank. Eine Pensionistin wurde Sachverwaltet weil sie täglich zum Friseur und ins Theater ging, worauf die Bawag die Sachverwaltung beantragte.
Der Bericht ist mustergültig.
Nur die Chronologie ist ein wenig unvollständig.
Wann war die Zweimillionenschenkung an diese "Familie" (eine Familie ist keine juristische Person, der kann man nichts schenken; nur einzelnen Familienmitgliedern); wann wurde die Besachwalterung gerichtlich verhängt, und vor allem, wann kam es zu dem Messereklat? Ein wenig wird diese Kritk aber dadurch entschärft, dass ein anderes Detail bekannt wird: Walter hatte eine Unterhose an.
Nur die Chronologie ist ein wenig unvollständig.
Wann war die Zweimillionenschenkung an diese "Familie" (eine Familie ist keine juristische Person, der kann man nichts schenken; nur einzelnen Familienmitgliedern); wann wurde die Besachwalterung gerichtlich verhängt, und vor allem, wann kam es zu dem Messereklat? Ein wenig wird diese Kritk aber dadurch entschärft, dass ein anderes Detail bekannt wird: Walter hatte eine Unterhose an.
Weil der Anwalt das Geld selbst abzocken will.
Braucht ev. extra Auto, wie zB Porsche.
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