Mittwoch, 14. Februar 2024

Der Fall Freddie Kräftner: ein Text über die Mühen eines Mündels aus dem Archiv

https://web.archive.org/web/20130425191218/https://datum.at/artikel/mein-phantom-mein-elend-und-ich/

Wien, 1. April 2013

MEIN PHANTOM, MEIN ELEND, UND ICH

Freddie Kräftners Notizen von der Sachwalter-Front.

Vielleicht war es ein zynischer Moment, vielleicht ein seltener Anfall von Galgenhumor, als ich vor einem Jahr für das Branchenmagazin Journalist schrieb: „Ich danke Wolfgang Kräutler, der mich nun besachwaltet, aber nicht bevormundet.“ Möglicherweise war ich aber auch nur dumm und naiv. Die Realität ist nämlich ziemlich brutal: Ich gehöre zu jenen gar nicht wenigen, die ihren Sachwalter so gut wie nie zu hören und zu sehen bekommen. „Zumindest“ einmal im Monat sollte es persönlichen Kontakt geben, so steht es in einer schlanken Broschüre des Justizministeriums. Praktisch ist das nicht der Fall – mein Sachwalter, ein Phantom.

Einmal gab es ein Treffen, im September des Vorjahrs. Nach dringender Urgenz sah ich ihn im Jänner ein weiteres Mal. Unkonzentriert war er, fahrig, nicht wirklich gut drauf. Aber warum habe ich eigentlich einen Sachwalter? Die Sache ist relativ simpel: Als Folge jahrzehntelangen schleichenden und sich steigernden Alkoholmissbrauchs wurde eine möglicherweise irreversible Schädigung jener Hirnregion diagnostiziert, die für das Gedächtnis verantwortlich ist. Frontale Hirnatrophie nennen das die Ärzte.

Angeregt wurde die Sachwalterschaft von der Wiener Rudolfstiftung, in die ich nach einem Zusammenbruch eingeliefert worden war. Ich hatte mich gut eine Woche lang quasi nur flüssig ernährt. Zwecks Begutachtung lernte ich im Frühjahr 2011 den aus den Gerichtsseiten bekannten Psychiater Karl Dantendorfer kennen, eine ausnehmend sympathische Person. Er war bass erstaunt. Für gewöhnlich wehrt man sich gegen die „Entmündigung“, wie sie landläufig immer noch heißt. Ich war schwer für einen Sachwalter: endlich jemand, der sich um all das Chaos vor allem finanzieller Natur kümmert, mir die lästigen Amtswege – Finanzamt! – abnimmt, der sich auskennt im Formulardschungel und selbstverständlich Bescheid weiß über all die Förderungen und Unterstützungen, an denen der wild wuchernde Sozialstaat angeblich zugrunde zu gehen droht. 

Denkste! Um eine längst fällige Kur am wunderbaren Neurologischen Zentrum Rosenhügel in Wien habe ich mich zusammen mit meinem Hausarzt selbst gekümmert (für medizinische Belange ist der Sachwalter freilich nicht zuständig, das sei der Ordnung halber erwähnt); und die Steuer (Jahresausgleich wegen Alimenten) erledigte die Expertin der einzig verbliebenen Freundin. Sie ist auch die Einzige, die mich regelmäßig am Wochenende zum Essen einlädt. Wo sind all die Menschen hin, wo sind sie geblieben?

Dass mein Phantom gar einmal in der Wohnung vorbeigeschaut hätte – von wegen. Einen Installateur hat er wenigstens vorbeigeschickt. Die Therme nervt freilich immer noch mit Fehlermeldungen: „Abgasklappe schaltet nicht“, das klingt irgendwie beunruhigend, es gibt freilich keine; und „Flammenausfall während des Betriebs“ ist lästig, wenn man in der Früh gern duscht. Und man hat es auch nicht gern kalt, wenn man im Winter am Abend nach Hause kommt. 

Ich mag partiell vergesslich sein, weshalb die Sachwalterschaft von ärztlicher Seite auch angeregt wurde – debil oder senil aber bin ich, so hoffe ich zumindest, nicht. Ich schaffe meinen Alltag, helfe ehrenamtlich in einer großen Pfarre (acht Priester) mit einer sehr toughen Kanzleichefin und üppigstem Gruppenleben aus und führe penibel Notizen. Nicht selten steht da: „Keine Antwort SW …“. Ich bin freilich kein Einzelfall. Julia Herrnböck schrieb kürzlich im Standard: „Tatsächlich signalisieren tausende Beschwerden über nicht erreichbare Sachwalter, miserable und unwürdige Betreuung bis hin zu Delogierungen, weil Mieten nicht überwiesen wurden, ganz deutlich den Reformbedarf.“ Auch der ORF-„Volksanwalt“ hat sich vor kurzem dieses Themas angenommen.

Was tut er eigentlich, mein Sachwalter? Er hortet meine bescheidene Pension von 945,60 Euro im Monat. Mittlerweile hat sich daraus (Stand Anfang März) ein Guthaben von 3.548,22 Euro angesammelt. Als Ausgaben genehmigte er mir für den Valentinstag beachtliche 15 Euro. Für das Weihnachtsgeschenk meiner Tochter ließ er gar 30 Euro springen. Leider dürfte ihm – apropos Gedächtnis – entfallen sein, dass sie auf einem Schulaustauschjahr in Kanada ist und allein das Porto für ein Minigeschenk die Hälfte des Betrags verschlungen hätte. 

Meine Ex-Frau hat dankenswerterweise mein Präsent zusammen mit dem ihren versandt. Gäbe es nicht diese Hilfe von anderer Seite, um meine Infrastruktur wäre es verheerend bestellt. Mein Bruder schenkte mir seinen alten Laptop und zum Geburtstag einen Drucker. Die Webcam für die Kommunikation mit meiner Tochter besorgte dankenswerterweise die Heimhilfe – wir haben das Geld vom Essensbudget abgezweigt. Apropos Heimhilfen: Die wunderbaren Damen der Caritas Socialis sind ob meines Sachwalters sprach- und fassungslos. Die haben wahrlich einiges erlebt und – bei aller Diskretion – dementsprechend viel zu erzählen. Einmal in der Woche gehen sie mit mir auch einkaufen. Wenn dazwischen etwas ausgeht oder fehlt: Pech gehabt. Ich lebe bargeldlos.

Um nicht vollkommen verzweifelt in meiner Wohnung sitzen zu müssen, haben mir meine Eltern freundlicherweise ein Konto in einem Kaffeehaus eingerichtet. So kann ich wenigstens bei einem kleinen Braunen meine geliebten Zeitungen lesen und komme ein bisschen unter die Leute. 

„Leider ist nicht wirklich Platz für einen Kaffeehausbesuch“, hatte die Sekretärin des Phantoms zuvor auf eine Taschengeldbitte geantwortet. Eigentlich war mit ihm anderes besprochen – ich habe ja meine Notizen. Zeitungen wurden auch nicht bewilligt. Die Eltern schenkten mir daraufhin ein Krone-Abo. Und dankenswerterweise pushen Blätter wie Standard und Wirtschaftsblatt gelegentlich mit Gratisaktionen ihre Leserzahlen.

Dafür nervt die Sekretärin des Phantoms mit Mails, in denen sie etwa schreibt: „Gleichzeitig hat sie (die Heimhilfe, Anm.) mich informiert, dass diesen Monat schon eine Osterkerze um 12,50 Euro im ,Extrabudget‘ ist. Dies hat mich insbesondere deshalb gewundert, weil Ostern erst Ende März ist.“ Dass Osterkerzen zu Beginn der Fastenzeit geweiht werden und sie das nicht weiß, sei ihr nachgesehen. Wenn ich mich auch darüber noch ärgern würde … Dass freilich selbst die ureigensten Sachwalter-Angelegenheiten brachliegen, ist mehr als ärgerlich. 

Selbstredend ist der Steuerausgleich für 2011 noch nicht eingereicht worden –eigentlich eine Pipifax-Angelegenheit. Apropos Finanzamt: Den Exekutor sehe ich dank Sachwalters des Öfteren. Das Finanzamt glaubt immer noch, dass ich arbeite, und lässt Vorauszahlungen eintreiben. Es dürfte nicht darüber verständigt worden sein, dass ich mittlerweile eine Pension beziehe. Das Finanzamt wusste gar nichts von der Sachwalterschaft – er hat wahrscheinlich vergessen, die wichtigsten Ämter zu informieren. Das sollte und dürfte nicht passieren.

Anmerkung der Redaktion:: Das wäre die Aufgabe des Pflegschaftsgerichts. 

Ganz unschuldig an meinem Elend mit dem Phantom bin ich freilich nicht. Ich lag im Otto-Wagner-Spital, als mir die Bestellung eines Sachwalters zugestellt wurde. Angeregt von einem Spital, in das ich vollkommen geschwächt und entkräftet eingeliefert worden war, und mit schweren Medikamenten sediert, wurde mir die Bestellung eines mir Wildfremden mitgeteilt. In Panik rief ich daraufhin nach dem Erstbesten, der mir einfiel. Dieser Anwalt, mein jetziges Elend, hatte einmal meine Mutter vertreten, die auf einem Parkplatz völlig unschuldig überrollt wurde. Vertreten ist eigentlich schwer übertrieben: Die gegnerische Versicherung bot – das Langzeitgedächtnis funktioniert immer noch tadellos! – von sich aus deutlich mehr an, als er verlangen wollte.

Ich hätte damals im Otto-Wagner-Spital nicht in Panik verfallen sollen. Der Wildfremde zählt, wie ich mittlerweile herausgefunden habe, zu den fähigsten und engagiertesten Sachwaltern der Stadt. Er hat etwa fixe Sprechstunden für die ihm Anvertrauten. Das Phantom zu erreichen ist hingegen ein nervenstrapazierendes Geduldsspiel. Als ich vor Monaten von tagelanger Appetitlosigkeit geschwächt durch einen Notarzt, den meine Ex-Frau gerufen hatte, ins Spital eingeliefert wurde, hat er sich selbstredend nicht gemeldet. Das war formal korrekt – er ist ja nur für rechtliche und finanzielle Belange zuständig, nicht für medizinische. Die menschliche Seite aber möge der Leser selbst beurteilen. Und von den großen Fragen will ich lieber ganz schweigen. Wo werde ich zum Beispiel in Zukunft wohnen? Die Miete für meine geliebte Altbauwohnung ist höher als die Pension und wurde seit gut zwei Jahren nicht bezahlt, die Hausverwaltung ist nun leider aufgewacht. Das Ergebnis ist absehbar. Wie es mit mir weitergeht, steht in den Sternen.


Quelle Zeitung FURCHE Februar  1983

Autor: Freddie Kräftner 

Ein Freund hat mir gestern am Telefon erzählt, wenn Dü jetzt hier in Jena wärest, würdest Du die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Die Leute sind eingeschüchtert, es herrscht eine ganz depressive Stimmung …’ . Heike Holzinger, Jahrgang 1959, lebte bis September letzten Jahres in der DDR. Nach zwei Jahren Wartezeit wurde ihrem Ausreiseantrag stattgegeben und sie übersiedelte nach Wien.

Ihre Heimat Jena, eine Stadt mit überdurchschnittlich vielen Wehrdienstverweigerern und NichtWählern, ist mittlerweile zum Symbol für das kompromißlose Vorgehen der DDR-Behörden gegen Mitglieder von Friedensinitiativen geworden.

Begonnen hat in der thüringischen Universitätsstadt alles vor zwei Jahren: Der 23jährige Matthias Domaschk, Mitglied der Jungen Gemeinde, starb in der Untersuchungshaft des Staatssicherheitsdienstes. Offizielle Version: Selbstmord durch Erhängen; was seine Freunde bezweifeln. Als einer von ihnen, der junge Bildhauer Michael Blumenhagen, am ersten Todestag eine Gedenkplastik am Grab Domaschks aufstellt, ließ der Staatssicherheitsdienst sie abtransportieren, der Pazifist Blumenhagen wurde zur Nationalen Volksarmee (NVA) einberufen. Er weigerte sich, Verhaftung und sechs Monate Gefängnis waren die Folge. Sein Haus wurde abgerissen, er selbst mittlerweile in die Bundesrepublik abgeschoben.

Am 1. September 1982 wurde auch Blumenhagens Besitzverwalter, Roland Jahn, verhaftet, nachdem er am Vortag, dem Jahrestag der Gründung der Solidar-nošč, mit einer polnischen Fahne am Rad durch Jena gefahren ist. Jahn, bereits 1977 im Zusammenhang mit der Ausbürgerung Wolf Biermanns exmatrikuliert, wurde wegen § 220 (öffentliche Herabwürdigung der DDR und ihrer Pohtik) und § 222 (Mißbrauch staatlicher Symbole) zu 22 Monaten Gefängnis verurteilt.

Der Fotograf Manfred Hildebrand, der Fotos des verstorbenen Domaschk verbreitet hatte, wurde kurz vor Jahreswende zu 16 Monaten verurteilt.

Im Rahmen der in fast allen Teilen der DDR von den evangelischen Gemeinden veranstalteten Friedensdekade vom 7. bis 17. November bildeten etwa 80 junge Leute auf dem „Zentralen Platz" in Jena einen Kreis. Mit den Gesichtern nach außen gewandt trugen sie Schilder mit der Aufschrift „Frieden"; zwei Minuten standen sie so und schwiegen.

Am 24. Dezember, so konnte man hören, wolle man am selben Ort in ähnlicher Weise zusammenkommen. Was sich dann am Heiligen Abend abspielte, beschreibt der 1977 von Ost- nach Westberlin übersiedelte Schriftsteller Jürgen Fuchs in seiner

„Erklärung eines Sachverhalts" so:

„An den Ausfahrtsstraßen von Jena waren Kontrollen aufgebaut, ebenso am Bahnhof. Dennoch trafen sich an der Friedenskirche ca. 200 Menschen, die zu dem zentralen ,Platz der Kosmonauten’ vor der Stadtkirche gehen und dort — schweigen wollten. Nur wenige Dutzend kamen durch, die zivilen Ordnungshüter waren in Hundertschaften da und kontrollierten jeden verdächtig Aussehenden. Es waren aber nicht die Mitglieder der Jungen Gemeinde Jenas, von denen die Initiative zu dieser Schweigeminute ausgegangen war. Eher Kreise von Jugendlichen, die sich in der letzten Zeit ein wenig distanziert hatten von der Kirche: junge Arbeiter, die vielleicht unter anderen (politischen) Umständen studiert hätten, oder eine Chancen gehabt hätten, Abitur zu machen."

Und weiter heißt es in der Erklärung: „Ihre Distanz zu der Kirche in Jena hat damit zu tun, daß diese ihnen in letzter Zeit kaum einmal für ihre Sache Raum gelassen hat. Nachdem ein Mitglied des Ältestenrats der Kirche und hauptamtlicher Mitarbeiter der Jungen Gemeinde erklärt hat, daß er jahrelang alle drei Wochen,Gespräche mit Mitarbeitern der Staatssicherheit hatte, ist die Verbitterung gewachsen."

Die Kirchenoberen — nicht nur in Jena — neigen in letzter Zeit eher zur Ansicht, Frieden sei eine innere Geisteshaltung, die man für sich vertreten soll, die aber keinen äußeren Niederschlag finden soll. Zwar ist die Kirche weiterhin um den Dialog in Sachen Frieden mit der Staatsführung interessiert, Ergebnisse blieben bislang jedoch aus: Der Vorschlag der Kirche, einen sozialen Friedensdienst (unserem Zivildienst vergleichbar) einzuführen, wurde als diskussionsunwürdig abgelehnt.

Träger der autonomen Friedensbewegung sind jedoch weiterhin „Friedenskreise" in der Jungen Gemeinde. Diese sind mehr an praktischer Friedensarbeit interessiert und müssen weniger taktieren als die Kirchenleitungen. Was auch innerkirchlich zu Spannungen führen kann, so wurde beispielsweise die Junge Gemeinde in Halle aufgelöst.

Als im Jänner ein aus Jena stammendes Forderungspapier in bundesdeutschen Medien veröffentlicht wurde, schlugen die DDR-Behörden zu. Elf Personen aus dem Freundeskreis der verurteilten Jahn und Hildebrand sitzen in Untersuchungshaft. Gefordert wurden in dem Papier vor allem öffentliche Information über die „Bausoldaten" (spezielle zahlenmäßig sehr kleine Einheiten der NVA, in denen ein Ersatzdienst ohne Waffe geleistet werden kann) und Kontaktmöglichkeiten zu Friedensinitiativen auch in anderen Ländern - etwa zur „Russell-Peace-Foundation" und zur „Gruppe Dialog" in Ungarn.

Was von den Behörden bisher unterbunden wurde.

Von einer Entspannung im Verhältnis Staat/Friedensbewegung ist nichts zu spüren. Die vom Chefideologen der SED, Kurt Hager, im Juni letzten Jahres verkündete These, es gäbe keinen essentiellen Unterschied zwischen dem Friedenswillen von Pazifisten, Sozialisten und Christen, strafen die jüngsten Ereignisse Lügen.

Das Klima der DDR - vor allem in Jena - wird von Exilanten häufig mit dem von 1976 verglichen, dem Jahr der Ausweisung Wolf Biermanns. Mit einem Unterschied: Waren die Träger der Bewegung damals exponierte Oppositionelle, so ist nun eine „neue Generation" am Werk, „der ihr Engagement wichtiger ist als der Verlust von Privilegien", wie es Hans-Peter Wensierski vom Evangelischen Pressedienst (in West-Berlin) erst kürzlich in der „Zeit" beschrieben hat.

Ende Zitat Furche 1983 Autor: Freddie Kräftner 


Sonntag, 3. Dezember 2023

Der Fall Wolfgang S.

Der Sachwalter hat ihm 3 Häuser gestohlen, die Gutachter sind bewährterweise Lenz. und Mesz., die ihn ins Pflegeheim brachten, wo er langsam verreckte. RIP. 

Dienststelle:

BG Neulengbach (197) 

Aktenzeichen:

1 A 233/23x

Bekannt gemacht am:

31.10.2023

Verlassenschaft nach:

Schmidt, Wolfgang Dipl.-Ing.


Dipl.-Ing. Wolfgang Schmidt, geboren am 22.11.1943, zuletzt wohnhaft gewesen in Garnisonstraße 25, 3040 Neulengbach, ist am 04.07.2023 verstorben.

Name des Gerichtskommissärs:
Mag. Martin Schubert, Notar, Wiener Straße 2, 3040 Neulengbach
Telefon: 02772/52 102
E-Mail: kanzlei@notariat-neulengbach.at

Alle, die gegen die Verlassenschaft eine Forderung zu stellen haben, werden aufgefordert, ihre Ansprüche bis zu diesem Termin schriftlich geltend zu machen und nachzuweisen:
Ende der Anmeldefrist: 30.11.2023

Sonst wird den nicht durch ein Pfandrecht gesicherten Gläubigern an die Verlassenschaft, wenn sie durch die Zahlung der angemeldeten Forderungen erschöpft worden ist, kein weiterer Anspruch zustehen.
Gemäß § 813 ABGB kann bis zum Ablauf der Frist mit der Befriedigung der Gläubiger innegehalten werden.

Donnerstag, 30. November 2023

Justiz auf Österreichisch: Tod eines Sektionschefs in den Donauauen

#Justiz auf Österreichisch oder die Revolution frisst ihre Kinder: Justiz in einem Land ohne Menschenrechte: Vielleicht hat C.Pilnacek spät aber doch erkannt, wie das korrupte System von Pflegschaftsrichtern, Gutachtern und Massensachwalterschaftskanzleien den gesamten #Rechtsstaat untergräbt & irgendwann zum Einsturz bringt, implodieren lässt. Wie kann man z.B. als Bundespräsident, Kanzler Minister etc. Jahre lang zusehen, wenn hilflose, alte aber vermögende Menschen enteignet und in Pflegeheime gesteckt werden, die RichterInnen an den Bezirksgerichten mit den Gutachtern und SachwalterInnen sich die Erlöse aus den Immobilien, Wertgegenständen, Gemälden, Schmuck etc aufteilen? Wie unmenschlich kann man eigentlich als Richter, Gutachter, Jurist und Anwalt sein? HUNDERTE ANZEIGEN diesbezüglich wurden bei der WKSTA und den STAs einfach in den PAPIERKORB geworfen, kein Anfangsverdacht vorhanden z.b. wegen schweren Amtsmissbrauchs. Am Ende wurde Sektionschef und Ex-Generalsekretär Pilnacek selbst zum Opfer einer korrupten Justiz und Politik. Erst im Sommer ist ein mir bekannter Kurand elend in einem Pflegeheim in NÖ zugrunde gegangen: sein Sachwalter, der an einer Wiener Nobeladresse am Ring logiert, hat ihm drei Häuser gestohlen, eines abreißen lassen, die anderen verwertet. Herr DI W.S. hat Technische Chemie studiert, war Erfinder und hat ein leichtes Alkoholproblem gehabt. Vor 8 Jahren habe ich ihn noch in einer psychiatrischen Anstalt in Wien besucht. Gutachter: M. und L.

https://www.tabularasamagazin.de/struktur-der-massenweisen-enteignung-das-oesterreichische-justizministerium/?fbclid=IwAR1aiIKPAOi3dgPASjw2d6K0ok4v-GxoqAOBVBVG0PMK82qC9OYmmgh3z3o


Symposium Jugendwohlfahrt 2014 Wien

Nachdem ich für meine Wortmeldung: "Ein krankes System (die Justiz) kann nicht ein anderes krankes System (die Familie) HEILEN" SPONTAN-Applaus bei der Pressekonferenz zur Buchpräsentation "Schwarzbuch Jugendwohlfahrt" erhielt, übe ich mich nun als Küchentisch-Psychologin (bin gerade beim Haus-Halt-Machen): Der SYMPTOM-TRÄGER, die SYMPTOM-TRÄGER bei der "KRANKEN FAMILIE ÖSTERREICH" sind die ENTSORGTEN, GEDEMÜTIGTEN, Leiblichen Väter (die teilweise im Gefängnis oder im Suizid gelandet sind bzw. als Sperma-Spender degradiert worden sind, vor allem von Jugendamts-MitarbeiterInnen in Wien) aber v.a. auch die ARMEN VON IHREN ELTERN (v.a. Vätern) ENTFREMDETEN KINDER, die in teuren Wohngemeinschaften oder Heimen oder bei teuren Pflegefamilien (zahlt der Steuerzahler) aufwachsen müssen, teilweise so verstört und TRAUMATISIERT (Kindesabnahmen erfolgen manchmal mit Sondereinheiten der Polizei, weil das Jugendamt so hilflos ist) sind, dass sie nur die Sonderschule besuchen können (und nie eine Chance haben, einen Arbeitsplatz zu erhalten - siehe Miss-Stände im Behindertenbereich) - das also sind die Symptom-Träger dieser kranken Gesellschaft: JE MEHR EIN THEMA, eine (Rand-) Gruppe ausgegrenzt wird, desto mehr kommen natürlich die Symptome (siehe Körper, wenn ich jahrelang meine NIere vernachlässige, wird sie krank....) Eine wirklich gute Familienpolitik grenzt die leiblichen Eltern nicht aus.....Im Sinne von Virginia Satir und vielen anderen Größen (z.B. Fritz Perls, Hilarion Petzold, Integrative Gestalttherapie) muss eine gute Familienpolitik und JUSTIZ ALLE ANHÖREN, integrieren und im Sinne von Mediation wieder BETEILIGEN lassen (und nicht Väter in Gefängnisse sperren oder in den Selbstmord treiben, nur weil sie ihre Kinder sehen wollen).....

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Freitag, 20. Oktober 2023

Auftragsjournalismus Desinformation Entmündigung und Enteignung in Wien

http://www.tabularasamagazin.de/johannes-schuetz-wie-klenk-in-deutschland-manipulierte/

Im Folgenden wird aus Tabula Rasa zitiert: 

Klenk kannte Organisation Burghardt

Einen Beitrag über die Verfolgung der Publizistin Bader lehnte der Jurist Florian Klenk ab, als Chefredakteur der Wiener Stadtzeitung Falter. Auch als ich diesbezüglich im August 2014 in der Redaktion des Falter anfragte.

Doch kannte Klenk die Organisation Burghardt jedenfalls schon im September 2007. Das beweist ein Interview, das zwei Mal veröffentlicht wurde. Im Falter am 5. 9. 2007, in der deutschen Wochenzeitung Die Zeit am 7. 9. 2007.

Als Gesprächspartner wurde Werner Opat genannt, als Verantwortlicher einer „Notschlafstelle“, in der ein Mordfall geschah, ein paar Jahre bevor die Publizistin Bader dort hingebracht werden sollte. Klenk sollte Opat einen positiven Auftritt verschaffen, mit diesem Artikel. Nach dem Mord, den das Magazin News am 28. August 2007 als „Bestialische Bluttat in Wien“ bezeichnete.  News nannte Werner Opat: „Betreiber der Einrichtung„.
(„Bestialische Bluttat in Wien“, News (APA/red), 28. 8. 2007) Ende Zitat

https://www.zeit.de/online/2007/36/interview-psychiatrie

Vergangene Woche machte die Polizei einen Fund, der selbst erfahrene Beamte erschütterte. In einer privaten Notschlafstelle im 15. Bezirk war ein Bewohner mit einer Hantel erschlagen und ausgeweidet worden. Innereien des Toten lagen auf einem Teller angerichtet. Robert A.,19, Mitbewohner des Toten, stand mit blutverschmiertem Mund vor einer Putzfrau. Er soll die Tat im Wahn begangen haben. Warum hat das in einer betreuten Wohngemeinschaft niemand bemerkt? Wer hat Täter und Opfer überhaupt betreut? Wieso lebten die beiden zusammen? Wie gefährlich war Robert A.? Der Fall des "Kannibalen" gibt Einblicke in die alltäglichen Nöte von psychisch Kranken und ihren hilflosen Betreuern. Robert A. war nämlich so krank, dass ihm das Gericht einen Sachwalter bestellte. In dessen Auftrag kümmerte sich die Firma "Auftragssozialarbeit" des Sozialarbeiters Werner Opat um den Jungen. Es ist eine private Firma, die sich um jene kümmert, für die die Stadt Wien angeblich nicht mehr da ist. Opat berichtet hier nicht nur über das Leben und die Gefährlichkeit von Robert A., sondern auch über den Alltag von Menschen, die in ihren Wohnungen wie auf Müllhalden leben oder einfach vor die Tore der Psychiatrie gestellt - und dann vergessen werden.

Herr Opat, Robert A. lebte in einer Ihrer "betreuten Notschlafstellen". Drei Tage lang soll er seinen ermordeten Zimmernachbarn gegessen haben. Wie kann das in einer betreuten Wohnung passieren?

Werner Opat: Ich wurde von Journalisten in den letzten Tagen sehr massiv bedrängt. Fast hat es den Eindruck, ich trage Mitschuld an dem Fall. Ich will hier deshalb erstmals umfassend Einblicke in den Alltag von Menschen wie Robert A. und ihre Betreuung durch meine Firma geben.

Wie kam Robert A. zu Ihnen?

Über seinen Sachwalter. Ich bin diplomierter Sozialarbeiter und meine Firma "Auftragssozialarbeit" kümmert sich um psychisch kranke Menschen, die vom Gericht einen Sachwalter bekommen haben. Diese Sachwalter werden vom Gericht bestellt und kontrolliert. In unserem Fall sind es ausschließlich Rechtsanwälte, die die Sachwalterschaften kompetent führen. Sie lagern die soziale Betreuung an mich aus, weil sie nur für die Organisation der Betreuung zuständig sind und weil die Angebote der Stadt Wien nicht ausreichen. Sie bezahlen auch dafür - und verwendet das Vermögen der Betroffenen oder ihre Sozialhilfe. Wir haben Robert A. einmal die Woche besucht. Manchmal auch öfter. In der überwiegenden Zahl der Fälle reicht das.

Vergangene Woche machte die Polizei einen Fund, der selbst erfahrene Beamte erschütterte. In einer privaten Notschlafstelle im 15. Bezirk war ein Bewohner mit einer Hantel erschlagen und ausgeweidet worden. Innereien des Toten lagen auf einem Teller angerichtet. Robert A.,19, Mitbewohner des Toten, stand mit blutverschmiertem Mund vor einer Putzfrau. Er soll die Tat im Wahn begangen haben. Warum hat das in einer betreuten Wohngemeinschaft niemand bemerkt? Wer hat Täter und Opfer überhaupt betreut? Wieso lebten die beiden zusammen? Wie gefährlich war Robert A.? Der Fall des "Kannibalen" gibt Einblicke in die alltäglichen Nöte von psychisch Kranken und ihren hilflosen Betreuern. Robert A. war nämlich so krank, dass ihm das Gericht einen Sachwalter bestellte. In dessen Auftrag kümmerte sich die Firma "Auftragssozialarbeit" des Sozialarbeiters Werner Opat um den Jungen. Es ist eine private Firma, die sich um jene kümmert, für die die Stadt Wien angeblich nicht mehr da ist. Opat berichtet hier nicht nur über das Leben und die Gefährlichkeit von Robert A., sondern auch über den Alltag von Menschen, die in ihren Wohnungen wie auf Müllhalden leben oder einfach vor die Tore der Psychiatrie gestellt - und dann vergessen werden.

Herr Opat, Robert A. lebte in einer Ihrer "betreuten Notschlafstellen". Drei Tage lang soll er seinen ermordeten Zimmernachbarn gegessen haben. Wie kann das in einer betreuten Wohnung passieren?

Werner Opat: Ich wurde von Journalisten in den letzten Tagen sehr massiv bedrängt. Fast hat es den Eindruck, ich trage Mitschuld an dem Fall. Ich will hier deshalb erstmals umfassend Einblicke in den Alltag von Menschen wie Robert A. und ihre Betreuung durch meine Firma geben.

Wie kam Robert A. zu Ihnen?

Über seinen Sachwalter. Ich bin diplomierter Sozialarbeiter und meine Firma "Auftragssozialarbeit" kümmert sich um psychisch kranke Menschen, die vom Gericht einen Sachwalter bekommen haben. Diese Sachwalter werden vom Gericht bestellt und kontrolliert. In unserem Fall sind es ausschließlich Rechtsanwälte, die die Sachwalterschaften kompetent führen. Sie lagern die soziale Betreuung an mich aus, weil sie nur für die Organisation der Betreuung zuständig sind und weil die Angebote der Stadt Wien nicht ausreichen. Sie bezahlen auch dafür - und verwendet das Vermögen der Betroffenen oder ihre Sozialhilfe. Wir haben Robert A. einmal die Woche besucht. Manchmal auch öfter. In der überwiegenden Zahl der Fälle reicht das.


2010 Neue Verdachtsmomente für massiven Wahlkartenbetrug in Wien

https://martinmargulies.wordpress.com/2010/10/08/neue-verdachtsmomente-fur-massiven-wahlkartenbetrug-in-wien/?fbclid=IwAR2BCbWd458OPdbNTtx1fQ6moScRsS98ADDboS7LkEGHM-mc5C49q3-oy-E 

Neue Verdachtsmomente für massiven Wahlkartenbetrug in Wien

Heute in der Nacht hat sich der Verdacht des massiven Wahlbetruges in türkischen Communites massiv ausgeweitet. Es gibt mehrere Hinweise darauf, dass in türkischen Cafés Menschen in ihrer Muttersprache angesprochen werden mit dem Hinweis „ihr wählt ja sowieso SPÖ, wir können das für euch übernehmen“.

Antragsformulare zur Bestellung einer Wahlkarte wurden ausgefüllt und unterschrieben, als Zustelladresse das jeweilige Cafe genannt. Bis hierher ist auch noch alles rechtlich ok. Doch die zugestellten Wahlkarten wurden den Antragstellern gar nicht übergeben. Im Gegenteil – „Wahlhelfer“ nahmen sie gesammelt mit.

In Summe handelt es sich dabei um mehrere hundert Wahlkarten.

Inwiefern die jeweiligen Lokalbesitzer freiwillig mitgemacht haben, wird gegenwärtig von den Grünen noch überprüft. Es gibt Hinweise darauf, dass ein Mitarbeiter der Baupolizei (MA 37) angedeutet hätte, „die jeweiligen Lokalbesitzer könnten für den Fall, dass sie nicht mitspielen, Schwierigkeiten erhalten.“

Ich halte jedoch ausdrücklich fest, dass es sich bei den erhobenen Vorwürfen, keinesfalls um pauschale Vorwürfe gegenüber der MA 37 (Baupolizei) handelt, sondern gegenwärtig lediglich eine einzige Person davon betroffen ist.

Die Leiterin der Wahlbehörde wurde heute morgen über Vorwürfe betreffend Zustellung an Lokale informiert, diese sieht sich jedoch aufgrund der bestehenden Rechtssituation außer Stande, diese zu überprüfen.

Sofern die Staatsanwaltschaft nicht von sich aus tätig wird, werden die Grünen eine Sachverhaltsdarstellung einbringen.

 

Sonntag, 24. September 2023

Enteignung Entmündigung Korruption auf Wienerisch: Von Liesing zum Wienerberg: Karriere einer Entmündigungsrichterin

Hinweise auf Amtsmissbrauch sollen im österreichischen Justizministerium von der Abteilung III 6 bearbeitet werden. Diese Abteilung ist dem Personalcontrolling gewidmet.

Oberstaatsanwältin MMag.a Ruth Straganz-Schröfl ist dort die Leiterin der sogenannten „Kompetenzstelle Personalcontrolling“. Sie bezeichnet diese Funktion in ihrem Schreiben selbst als „Dienstaufsicht über die Richterinnen und Richter“.

https://chronologieeinerentmuendigung.blogspot.com/2017/

Liesing ist ein Bezirk mit blühenden Gartensiedlungen und schönen Einfamilienhäusern. Eine der attraktivsten Wohngegenden Wiens. Unterhalb des Georgenbergs gelegen, auf dem die bekannte Kirche des österreichischen Bildhauers Fritz Wotruba errichtet wurde, die zu den wichtigsten sakralen Bauten des 20. Jahrhunderts zählt.


In Wien Liesing war Ruth Straganz-Schröfl die Leiterin des Bezirksgerichts. In dieser Funktion verantwortete sie Enteignungen durch die Methode Sachwalterschaft. Dann wurde Straganz-Schröfl zur Leiterin der Dienstaufsicht über die Richterinnen und Richter im österreichischen Justizministerium ernannt.

Richterin für Sachwalterschaften

Wer die Laufbahn von Ruth Straganz-Schröfl kennt, der ist über ihre Haltung keinesfalls erstaunt.  Straganz-Schröfl war zuvor selbst eine sogenannte „Pflegschaftsrichterin“ am Bezirksgericht Wien-Liesing. Sie entschied in dieser Funktion über Enteignungen durch Sachwalterschaft.

Dazu zählen spektakuläre Fälle. Etwa Rosemarie Hödl. Sie hatte als Sachbearbeiterin im Bundesrechenamt Einblick in sensible Daten des Bundeshaushalts. Zeugenaussagen von Rosemarie Hödl sollten verhindert werden. Sie wurde deshalb unter Sachwalterschaft gestellt. Zur sicheren Diffamierung einer solchen Zeugenaussage wurde die Sachwalterschaft vom Gericht in Wien-Liesing im April 2009 um mehr als zehn Jahre rückdatiert.


Interessensvertretung des Richterstandes

Ruth Straganz-Schröfl wurde mit 1. Mai 2014 ernannt für die Planstelle einer Richterin des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien, die als gebunden für eine Verwendung im Bundesministerium für Justiz ausgeschrieben wurde.

Straganz-Schröfl war die einzige Bewerberin bei dieser Stellenausschreibung. Über den Besetzungsvorschlag entschieden u. a. Hofrätin Marlene Perschinka (Präsidentin des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien), Dr. Gerhard Jelinek (Präsident Oberlandesgericht Wien), Dr. Gabriele Fink-Hopf (Vizepräsidentin Oberlandesgericht Wien) und Mag. Julia Kainc (Justiz Ombudsstelle).


Das Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien, für das die Stelle einer Richterin ausgeschrieben wurde, ist das Rekursgericht bei Verfahren auf Sachwalterschaft. Dort wird über die Übernahme von Vermögenswerten entschieden. Es sind Fälle von willkürlicher Enteignung nachweislich belegt, die am Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien durchgeführt wurden. Eine solcher Fall wird in einem weiteren Beitrag in der Serie zum österreichischen Justizskandal noch dargestellt.

https://www.immobilienscout24.at/expose/65003d03974dee800312eef9?utm_medium=referral&utm_source=immosuchmaschine.at&utm_campaign=residential&utm_content=residential_expose_WEB&_ga=2.188129064.1218201853.1695559043-1467963409.1695559043

https://www.meinbezirk.at/wien/c-politik/weitere-spoe-politikerinnen-in-kleingarten-causa-verwickelt_a6278847




Brutal niedergespritzt

Kabinettschef Stefan Kammerhofer war vor seiner politischen Karriere Lokführer bei den Österreichischen Bundesbahnen. In seiner Funktion als Kabinettschef hielt er sich in der Öffentlichkeit gerne im Hintergrund. Er gilt aber als ein Mann, der mit der Eisenbahn darüber fährt, wenn es Kritik gibt.

Mit ihren Recherchen geriet die Publizistin Bader in die Schienen des jetzt 54jährigen Kammerhofer. Stefan Kammerhofer leitete Aktionen gegen Alexandra Bader ein: Erteilung von Kasernenverbot, Rauswurf bei Veranstaltungen, Intervention und Jobverlust, Anpöbelungen.

Schließlich wurde die Publizistin Bader aus ihrer Wohnung in Wien geholt und in die Psychiatrie des SMZ Süd gebracht. Dort wurde sie sofort niedergespritzt. Mit zwei Nadeln. Hinein gerammt. Innerhalb von Sekundenbruchteilen ist Dunkelheit und Leere. Alexandra Bader war drei Tage lang bewusstlos. Erst nach Wochen gelang Alexandra Bader die Flucht aus der Psychiatrie.

Es gibt den begründeten Verdacht, dass man die Abwesenheit Alexandra Baders nutzte, um ihre Wohnung nach Material und Notizen zu durchsuchen

Attacke mit Neuroleptika

Mit schweren Medikamenten wurde Alexandra Bader misshandelt: Neuroleptika. Diese lösen jedenfalls gesundheitliche Folgeschäden aus.

Nach dem Erwachen aus der Narkotisierung durch Neuroleptika: Starke Müdigkeit und Erschöpfung, die Bewegungen lassen sich nicht mehr koordineren, ähnlich einer Parkinson-Erkrankung. Die Betroffenen gehen mühsam mit steifen Gliedern wie Roboter durch die Gänge der Psychiatrie. Lesen kaum noch möglich, jede Zeile anstrengend, die Fähigkeit zur Konzentration massiv geschwächt.

Es dauert Monate bis sich jemand aus einem solchen Anschlag durch Neuroleptika wieder erholen kann. Mindestens 3 Monate, wenn jemand zuvor sehr gesund und fit war. Und alles sofort für eine Erholung eingeleitet wird. Es kann aber auch länger als ein Jahr dauern.

Solche Neuroleptika befinden sich auf der „Roten Liste“: Ein Arzneimittelverzeichnis für Deutschland, das Auskunft gibt über Nebenwirkungen und Bedrohungen (www.patienteninfo-service.de). Beispielsweise über das gefährliche und berüchtigte Neuroleptikum Haldol, das in österreichischen Psychiatrien gerne eingesetzt wurde.

https://alexandrabader.wordpress.com/2018/09/10/wie-es-ist-freiwild-zu-sein/

https://alexandrabader.wordpress.com/2018/02/20/land-ohne-menschenrechte/

https://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/rechtsextreme-organisationen/info-direkt/autorinnen-und-interviewpartnerinnen

https://forum.sonnenstaatland.com/index.php?topic=5387.0


https://wo-in-wien.at/auskunft/ruth-straganz-schroefl-1100-wien/

Mag.phil.Mag.jur. Ruth Straganz-Schröfl

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1100 Wien