Unermüdlich schreibt Mag. Schütz über Missbrauch von Entmündigung in Österreich: Anfragen zum Aschermittwoch bzw. Karfreitagsberichte über seine Anfragen an die Ministerien: Seit Jahren bekommt er die gleichen Antworten von denselben Beamten:"Wir sind nicht zuständig" Dennoch finde ich die Dokumentation äußerst wertvoll: Kann man die österr. Verwaltung auch "Fake-verwaltung" nennen, wo BeamtInnen ein ruhige Kugel schieben? Ich persönlich habe keinen Presseausweis, ich könnte im Namen meiner Initiative Anfragen stellen, aber es ist mir einfach leid um die Zeit, weil ich die vorgefertigten Nicht-Antworten ohnehin schon kenne. Niemand ist zuständig - und die Justiz und die GutachterInnen sind ach so unabhängig.
Brief am Aschermittwoch:
An den österreichischen Bundeskanzler Nehammer
Tabula Rasa, 21. 2. 2023
www.tabularasamagazin.de/johannes-schuetz-brief-am-aschermittwoch-an-den-oesterreichischen-bundeskanzler-nehammer
Karfreitagsbericht 2020:
Justizministerin Zadić schlecht vorbereitet
Tabula Rasa, 9. 4. 2020
www.tabularasamagazin.de/karfreitagsbericht-2020-aus-oesterreich-justizministerin-zadic-schlecht-vorbereitet
Struktur der massenweisen Enteignung: Das österreichische Justizministerium
Tabula Rasa, 13. 10. 2017
www.tabularasamagazin.de/struktur-der-massenweisen-enteignung-das-oesterreichische-justizministerium
https://de.wikipedia.org/wiki/Palais_Collalto
Das Collaltopalais wurde um 1671 im Stil des Barock erbaut, obwohl das ursprüngliche Anwesen bereits im 16. Jahrhundert bestand. Die Hauptfassade wurde zwischen 1715 und 1725 erneuert. Bis dahin war die Fassade durch einen Dreiecksgiebel bekrönt gewesen, der nun abgetragen wurde. Das Palais entstand aus mehreren kleinen Häusern und wurde mit dem Altane der daneben liegenden Kirche am Hof „Zu den Neun Chören der Engel“ verbunden, wodurch hier ein Durchgang vom Platz Am Hof zum Schulhof entstand.
Vor der Erbauung der kleinen Häuser befanden sich hier in unmittelbarer Nähe des Judenplatzes der Judengarten und später das Haus des Dr. Schrans, das Ferdinand I. um 26.000 Gulden kaufte, um die Adlige Landschaftsschule darin unterzubringen. 1560 wurde die Leitung dieser Schule dem Jesuitenorden übertragen, der hierher seine Konviktisten versetzte. In diesem Zusammenhang wurde das Haus aufgestockt, umgebaut und erweitert.
Das Palais Collalto liegt an der Schnittstelle zwischen der einstigen Babenbergerpfalz Am Hof und dem spätmittelalterlichen jüdischen Viertels um den Judenplatz. Es wurde 2001 renoviert und dabei einer grundlegenden Bauforschung unterzogen.
Bis Anfang 15. Jahrhundert war an der Stelle des heutigen Palais Collato der Judengarten des Wiener Ghettos gelegen. Das später erbaute Haus wurde 1560 von Kaiser Ferdinand I. gekauft, aus- und umgebaut und für die Unterbringung der Landschaftsschule zur Verfügung gestellt. Die Schule blieb nur bis 1565 bestehen, da die Adelsherrschaften protestantisch waren und ihre Nachkommenschaft nicht auf eine Schule schicken wollte, welche von streng katholischen Jesuiten geleitet wurde.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_am_Hof_(Wien)
In den Jahren 1386 bis 1403 erbauten die Karmeliter anstelle der bisherigen romanischen Hofkapelle eine dreischiffige gotische Hallenkirche. Als Baumeister der Kirche sind „Lucas Schwendtner aus Magdeburg, Andreas der Kellermeister und ,Baumeister bei den weißen Brüdern am Hof‘, Mathes der Helbling, Meister Simon der Steinmetz“ überliefert. Andreas der Kellermeister wird von Perger/Brauneis näher als „Andreas Schuestl vom Petersfreythof“ bezeichnet
Weil die Kirche wegen der Reformation verfiel, übergab der spätere Kaiser Ferdinand I. sie im Jahr 1554 den kämpferischen Jesuiten, die er drei Jahre zuvor nach Wien berufen hatte.[2] Nach einem Brand im Jahr 1607 wurde bis 1610 das dreischiffige, gotische Langhaus im Stil des „Jesuitenbarocks“ wiederhergestellt und die Seitenschiffe um je vier angebaute Kapellen erweitert.[2] Im Jahr 1625 errichtete man die Vor- beziehungsweise Eingangshalle der Kirche, und 1662 stiftete die Witwe Kaiser Ferdinands III., Eleonore von Gonzaga, eine frühbarocke Fassade mit einem zurückversetzten Mitteltrakt und einer bemerkenswerten Altane, dabei musste die Eingangshalle vorgezogen werden. Die Pläne zu dieser monumentalen Westfassade der Kirche, die den Platz Am Hof beherrscht, stammen vermutlich von Carlo Antonio Carlone.[3] Für die Steinmetzarbeiten aus dem harten Kaiserstein ist Meister Johann Lorentisch aus Kaisersteinbruch dokumentiert. Der Chor (von der Steindlgasse aus zu sehen) ist allerdings weiterhin gotisch.
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