Blog der Initiative Gerichtliche Erwachsenenvertretung (ehemals gg. Sachwalterschaftsmissbrauch) 1230 Wien, Österreich - Austria - Autriche
Sonntag, 19. Oktober 2025
die grüne Hedi
Freitag, 17. Oktober 2025
waltraud
Aus #Walter wird #Waltraud: #Zivilrecht auf Österreichisch: Ex-Rotlicht-Boss Walter P. will nunmehr Waltraud heißen, früher in Pension gehen und im Damengefängnis mit den Mädchen und Frauen duschen und spazieren gehen. Das Magistrat Wien war zuerst nicht begeistert ABER ein psychiatrisches Gutachten (sic) ermöglichte ihm binnen einer Woche (sic) die Änderung im Zentralen Personenstandsregister!!! Die Pensionsversicherungsanstalt PVA teilt mit, dass er nun als Frau und Ex-Rotlicht-Boss (In) vier Jahre früher in Pension gehen kann. Das #Justizministerium in Wien betont, dass er nicht diskriminiert werden darf. Dazu überlege ich, wie ich als Mann heißen könnte: Rossi geht nicht, das ist ein Nachname. Mein Vorname ist jüdisch-lateinisch. Bei germanischen Namen ist eine Geschlechtsänderung oft einfacher. Der Name #Walter hat seinen Ursprung im Althochdeutschen und setzt sich aus den Wörtern „wald“ (Herrschaft) und „heri“ (Heer) zusammen. Die Bedeutung des Namens kann daher als „Herrscher des Heeres“ oder „Herrscher im Krieg“ interpretiert werden. Walter war ein beliebter Name im Mittelalter und wurde von vielen Königen und Adligen getragen. Die #Waltraute ist eine #Walküre aus dem Ring des Nibelungen, so viel Wagner-Kenntnisse habe ich noch.
Montag, 15. September 2025
Historischer Roman: 3 Frauen in Hindel-Bank
Mari(oar)a Popescu, auch Popesco (* 4. September 1919 in Bukarest; † 3. November 2004 im Kanton Wallis) war Opfer eines Schweizer Justizskandals. Manche sehen ihr Beispiel als charakteristisch für die Verflechtungen maskuliner Vorstellungen von weiblicher Subjektivität und ihren Einfluss auf soziale Praktiken, in diesem Fall die Objektivität der Rechtsprechung.
Mariella Mehr (* 27. Dezember 1947 in Zürich; † 5. September 2022 ebenda]) war eine Schweizer Schriftstellerin aus der Gruppe der Jenischen
Das Schreiben der Mariella Mehr (1947–2022) war gleichbedeutend mit dem Kampf gegen die Menschenverachtung, die sie als Jenische seit ihrer Jugend erfahren hatte. Ihre kraftvolle, oft brüskierende Sprache setzte sie immer für die Unterdrückten und Machtlosen ein. Mariella Mehr starb am 5. September in Zürich.In ihren Büchern stand neben ihrem Erstlingswerk «Steinzeit», in dem sie traumatische Erlebnisse ihrer Jugend thematisiert, immer wieder Unrecht, das andern angetan getan wurde im Zentrum. Sie schrieb von misshandelten Kindern, Opfern von Behördengewalt, Psychiatriepatientinnen und -patienten. Sie sagt zu ihrem Schreiben: «Ich musste in meinen Büchern töten, damit ich nicht in Wirklichkeit töten musste.»
https://www.journal21.ch/artikel/zum-tod-der-schriftstellerin-mariella-mehr
Gabriele Kröcher-Tiedemann (* 18. Mai 1951 in Ziegendorf in Mecklenburg; † 7. Oktober 1995) war eine deutsche Terroristin aus dem Umfeld der West-Berliner Haschrebellen. Sie war 1972 in Berlin Gründungsmitglied der Bewegung 2. Juni. Nach verschiedenen Straftaten wurde sie 1975 wegen versuchten Mordes zu acht Jahren Gefängnis verurteilt, von Gesinnungsgenossen freigepresst, 1977 in der Schweiz erneut verurteilt, 1989 wiederum des Mordes angeklagt und mangels Beweisen freigesprochen, und schließlich 1991 aus der Haft entlassen.
Humaner Vollzug in der Schweiz: Frauengefängnis Hiindelbank und 3 berühmte Insassinnen
Die JVA Hindelbank ist die einzige Justizvollzugsanstalt für Frauen in der deutschsprachigen Schweiz. Sie dient dem Straf- und Massnahmenvollzug mit Frauen im geschlossenen und offenen Bereich.
Die JVA Hindelbank verfügt über eine Aussenwohngruppe ausserhalb der Justizvollzugsanstalt. Sie bietet Platz für 10 Frauen. Je zwei bis drei eingewiesene Frauen teilen sich eine Wohnung. Die Aussenwohngruppe eröffnet den eingewiesenen Frauen die Möglichkeit in einem offenen Rahmen ein Übungsfeld mit Blick auf die bevorstehende Entlassung.
Die eingewiesenen Frauen bewerkstelligen ihren Alltag selbständig (mit/ohne Kind) und gehen in der Regel einer externen Arbeit nach (externe Beschäftigung und Arbeitsexternat). Die Begleitung erfolgt durch Wohn- und Jobcoach. Es darf keine akute Suchtproblematik vorliegen.
Nachdem in den ehemaligen Schlossgebäuden zuerst eine Armenanstalt für Frauen untergebracht war, erfolgte 1896 eine Umwandlung in eine Zwangsarbeitsanstalt für Weiber. 1912 wurde diese zur Arbeits- und Strafanstalt für Frauen und später zu den Anstalten HindelbankMariella Mehr, deren Sippe das Thema der Arbeit war, ist überzeugt, dass die Dissertation schon Jahre vor ihrer wissenschaftlichen Anerkennung Folgen hatte und eine Rechtfertigung für die Aktionen der Kinder der Landstrasse lieferte. Deren erste Version sei bereits an psychiatrischen Kliniken benutzt worden.
Schon seine Vorgänger Josef Jörger, Johann Benedikt Jörger und Gottlob Pflugfelder beschäftigten sich intensiv mit Jenischen. Josef Jörger sah bei Jenischen «ein vom Urahn begründetes, vom Ahnen gehäuftes, unheilvolles Erbe von moralisch-ethischem Schwachsinn». Dieses «unheilvolle Erbe» gelte es durch Einsperrung, frühe Kindswegnahmen, Verhinderungen von Ehen der Jenischen untereinander «auszugleichen». In der Klinik Waldhaus wurden unter den vier genannten Direktoren viele Jenische interniert. Die Klinik führte unter Fontana die «psychiatrischen Familiengeschichten» Jörgers über Jenische anhand nachgeführter und auf andere Familien ausgeweiteter Stammbäume weiter.
Schriftstellerinnen unter Kuratel und in psychiatrischen Heilanstalten: Robert Walser 1878 bis 1956
Robert Walser (* 15. April 1878 in Biel, Kanton Bern; † 25. Dezember 1956 nahe Herisau, Kanton Appenzell Ausserrhoden) war ein deutschsprachiger Schweizer Schriftsteller.
Walser verfasste vier Romane – Jakob von Gunten, Geschwister Tanner, Der Gehülfe und Der Räuber –, die längere Erzählung Der Spaziergang sowie Kurzgeschichten und Essays. Er gilt als bedeutender Vertreter der literarischen Moderne und der sogenannten Angestelltenliteratur. Seine unkonventionellen, teils rätselhaft wirkenden Werke wurden von Zeitgenossen wie Walter Benjamin, Hermann Hesse, Franz Kafka, Robert Musil und Kurt Tucholsky geschätzt. Trotz Anfangserfolgen blieb Robert Walser der kommerzielle Durchbruch verwehrt. Den größten Teil seines Lebens verbrachte er in Armut. Nach psychischen Problemen lebte er von 1929 bis zu seinem Tod in Heil- und Pflegeanstalten. Heute gilt er als einer der wichtigsten Schweizer Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, und sein Werk wird international rezipiert.
auf Initiative des damaligen Malermeisters Otto Frick entstand die Kunstwerkstatt Waldau als Verein, um Psychiatriepatienten mit kunsttherapeutischer Erfahrung nach der Entlassung eine weitere Betätigung dank den zur Verfügung gestellten Ateliers zu ermöglichen.
Werkstatt Holzplatz, Werkstätten Bern des Zentrums Psychiatrische Rehabilitation, 2020 neu aufgebaut, nachdem 2010 ein Brand das alte Gebäude zerstört hat
Montag, 21. April 2025
Briefwechsel Kostelka Schütz
https://salto.bz/de/article/11012025/peter-kostelka-zur-erwachsenenvertretung