Dienstag, 28. Mai 2013

Entmündigt im Auftrag des Staates: Eine Betroffene berichtet

Am 22. April 2009 - laut gregorianischem Kalender war es ein Mittwoch - stand ich auf dem Bahnsteig in Wien-Liesing. Ich war in der Nobelordination des Psychiaters Dr. Herbert K. in Mödling bei Wien geladen. Da erhielt ich einen unerwarteten Anruf des Kreditschutzverbandes von 1870: Die Schuld bei Telekom über mehr als 300 Euro (Internet und Telefon) ist getilgt bzw. ungerechtfertigt! Zum Glück hebe ich mir alle Rechnungen mehr als 10 Jahre auf! Nicht vergeblich habe ich das österreichische (interne und externe) Rechnungswesen, die Bilanzbuchhaltung, das Rechnungslegungsgesetz, die Bundesabgabenordnung recht genau studiert.

Vom Bahnhof in Mödling versuchte ich dann die Nobel-Ordination (Biedermeier-Haus) des Psychiaters per pedes (zu Fuß) zu finden. Ich war erfolgreich, wenn ich auch - auf dem Weg zum Psychiater - einen Umweg in dieser schönen Stadt Mödling in der Nähe von Wien machen musste.

An diesem schönen Frühlingsmorgen im April 2009 wusste ich natürlich nicht, dass gewisse SektenjüngerInnen und Ex-KollegInnen mich schon in den Status der Unterdrückerischen Person gesetzt hatten und ich finanziell, gesellschaftlich beruflich und psychisch fertig gemacht werden sollte.
Und das alles nur wegen einer Anzeige an die Staatsanwaltschaft im Februar 2006 mit Kopie an den deutschen Nachrichtendienst!

Ich erhoffte mir von einer Sachwalterschaft Hilfe im Vernichtungsverfahren gegen mich und ahnte natürlich nicht, dass der nette Psychiater aus Mödling bei Wien ein Auftragsgutachter für das Bundesministerium für Finanzen und Bundesrechenzentrum werden sollte, die mich elf Jahre rückwirkend entmündigen lassen wollten.

Als ich endlich das Nobelbiedermeierhaus in Mödling fand, schien man auf mich schon dringend zu warten. Die Gattin des Psychiaters führte mich in das Tiefgeschoss des Hauses, wo sich die Ordination - ebenfalls mit luxuriösen Gegenständes aus Wiens Biedermeierzeit ausgestattet - befand. Es wurde mir auf sehr höfliche Weise der Mantel abgenommen, der Psychiater führte mich zu seinem Biedermeier-Schreibtisch.

Es war meiner Aufmerksamkeit nicht entgangen, dass die Gattin des Psychiaters im Nebenzimmer unser Gespräch, das fast zwei Stunden dauern sollte, mithören sollte.

Da ich ja mal Theologie und Religionswissenschaften studierte (was in Österreich auch als pathologisch gilt) kenne ich das inquisitorische Verhör. Es wird Freundlichkeit über die Maßen und persönliches Interesse vorgetäuscht, in Wirklichkeit wird man aber nur ausgehorcht (siehe auch Agent Provocateur).

Ich setzte mich also auf den schönen Biedermeier-Sessels des Psychiaters und begann zu erzählen und auf die Fragen des äußerst freundlichen und netten Herrn um die 55 Jahre zu antworten:
Im Gutachten wird diese Szene dann so geschildert:

Zum vereinbarten Zeitpunkt (22. April 2009, 9 Uhr) kommt Frau H. in die Ordination des Sachverständigen. Sie ist in einem mittelgradig erregten Zustand und ist der Sprach- und Gedankenfluss deutlich beschleunigt. 
Die Betroffene beginnt auf die Frage, ob sie weiß, weshalb sie zum Sachverständigen kommt unmittelbar zu monologisieren (1. Krankheitsbild), in umfangreichen, mitgebrachten Unterlagen zu kramen (2. Krankheitsbild) und dokumentiert ihre Aussagen mit verschiedenen Schriftstücken (3. Krankheitsbild) einschließlich denen, die sie auch Frau Mag. Susanne Schlager (Clear-ing Stelle VSP 1120 Wien, Wilhelmstraße) und dem Gericht vorgelegt hat. Sie spricht unstrukturiert (4. Krankheitsbild) und sprunghaft (5. Krankheitsbild) davon, dass sie Zahlungsverpflichtungen hat und diese im Zusammenhang mit einer Denunziation auf einer Webseite stehen (6. Krankheitsbild). 

Sie habe eine T-Mobile Forderung (7. Krankheitsbild), die der Höhe nach nicht gerechtfertigt ist (8. Krankheitsbild). Sie hofft durch Hilfe von oben (9. Krankheitsbild) und Hilfe von Dr. Weiser (10. Krankheitsbild, nämlich sich Hilfe vom Sachwalter zu erhoffen) dass ihr Gerechtigkeit widerfährt (11. Krankheitsbild). 

Sie spricht davon, dass sie bei einer Verhandlung am Bezirksgericht Liesing (Tagsatzung Rekurs Zahlungsbefehl, 28. November 2008) eine Ratenvereinbarung (12. Krankheitsbild) für eine Schuldentilgung (13. Krankheitsbild) unterschrieben hat, dass sie jedoch zu diesem Zeitpunkt unzurechnungsfähig war (14. Krankheitsbild= Gedächtnisschwund). 

Es bestehen auch Außenstände bei der MONEY BANK (eigentlich GE Money Bank). Sie hat in den letzten Wochen ihre Schulden zusammengestellt (15. Krankheitsbild) und alle Außenstände Herrn Dr. Weiser (Sachwalter) übermittelt (16. Krankheitsbild). 

Durch Rückfragen ist mit ihr zu klären, dass sie Zahlungsaufforderungen, zurückgehend bis ins Jahr 2005 hat (17. Krankheitsbild). Auf die Frage, wie die Schulden zustande kamen, sagt sie, dass sie beispielsweise zwei oder drei Handys und mehrere Internetverträge hatte (18. Krankheitsbild), dass jedoch die Handys bzw. die Internetleistungen nicht entsprechend waren, so dass sie keine Zahlungen geleistet hat (19. Krankheitsbild). 

Sie habe sich bezüglich der nicht entsprechenden Leistungen auch beim Konsumentenschutz beschwert (20. Krankheitsbild Paranoia Querulans), habe man sie jedoch dort zunehmend nicht ernst genommen. 

Sie zeigt dem Sachverständigen dann jenes Schriftstück, das sich auf Aktenseite 27f befindet (21. Krankheitsbild, Querulieren mit Aktenbeweisen). 
Sie ist im Internet als Scientologin denunziert worden und auf einer Website von Dr. PILZ mit Namen und Adresse genannt worden (22. Krankheitsbild, der Gutachter wird eine Woche später von Sektionschef Winter telefonisch gebeten, Frau Mag. H. für die Zeit der Denunzierung auf www.peterpilz.at im März 2007 rückwirkend als geschäftsunfähig zu diagnostizieren)! 

Das habe zu einer "paranoiden Verengung" geführt (23. Krankheitsbild = falsche Selbstdiagnose) und ist sie der Meinung, dass alle mit Scientology in Verbindung stehen (24. Krankheitsbild: Verfolgungswahn). Es habe schon Mordanschläge gegen sie gegeben, indem sie in Lokalen vergiftete Getränke bekommen hat, wäre sie jedoch relativ gesund und habe dies überlebt (25. Krankheitsbild= Dissoziation, Wahrnehmungsstörungen, keine Fähigkeit zwischen Traum und Wirklichkeit Grenzen zu ziehen). 

Die finanziellen Forderungen wären zum Teil gerechtfertigt, zum Teil jedoch nicht. Frau H. spricht davon, dass Herr Regierungsrat Schweinhammer am 10. November 2003 noch völlig gesund war und nächsten Tag tot war (Krankheitsbild Wahrnehmungsstörung). Sie ist davon überzeugt, dass seinem Tod nachgeholfen wurde (Krankheitsbild Erinnerungsstörung, Dissoziation)! 

Seither habe sie einen Knacks (26. Krankheitsbild der gestörten Selbstwahrnehmung). Nach dem Tod des Regierungsrates habe sie alle Arbeit gemacht (Krankheitsbild Erinnerungsstörung), dreieinhalb Jahre an der Umstellung des Bundeshaushaltes mitgewirkt (HV-SAP, Anmerkung der Redaktion, also auch eine Krankheit?). 
Sie war mit dieser Tätigkeit sehr zufrieden (27. Krankheitsbild, narzistische Wahrnehmungsstörung in der Biographie-Arbeit). 
Da sie davon überzeugt war, dass der Regierungsrat umgebracht wurde (Wahrnehmungsstörung im Rahmen der schizo-affektiven Psychose), habe sie sich an den Bundesnachrichtendienst gewandt, der jedoch nicht geholfen hat! 

Schließlich wurde sie aus dem Bundesrechenzentrum gekündigt (Krankheitsbild?). 

Sie erzählt davon, dass sie hinsichtlich der Denunziation im Internet eine Entschädigungsklage eingebracht hat (28. Krankheitsbild Querulieren beim Gericht), dass jedoch Herr Rechtsanwalt Dr. NOLL, der Anwalt der Grünen, der Richterin das Urteil (eigentlich Vergleich) diktiert hat und sie keine Chance hatte, zu ihrem Recht zu kommen. (29. Krankheitsbild: Patientin bildet sich ein, dass man bei Österreich´s Justiz zu seinem "Recht" kommen könnte) 
Offenbar sind Justiz, aber auch die Grünen von der Sekte unterwandert (Krankheitsbild Wahrnehmunggstörung) 

Sie sieht es als Fehler, dass sie immer wieder E-Mails schreibt (ERSTE KRANKHEITS-EINSICHT?), in denen sie Miss-Stände aufzeigt oder sich gegen Miss-Stände zur Wehr setzen will (30. Krankheitsbild: Zur Wehr-Setzen gegen Ungerechtigkeiten aufgrund eines krankhaften, religiös begründeten Gerechtigkeitssinnes). 
Sie will Gerechtigkeit herstellen und deswegen soll sie mit allen Mitteln kaltgestellt werden (mehrfache Gedächtnisstörungen, Erinnerungslücken und Wahrnehmungsstörungen) 

Sie spricht dann davon, dass Hofrat Tschocker (eigentlich Stefan Csoka, Anmerkung der Redaktion), ein verdienter Beamter und das Gehirn des (Finanz-) Ministeriums, der alles bis ins kleinste Detail wusste, plötzlich (im Dezember 2002, Anmerkung der Redaktion) einen Gedächtnisverlust erlitten hat (30. Krankheitsbild: Patientin verwechselt eigene Träume und Tatort-Drehbücher (Glaube, Liebe, Hoffnung August 2010) mit der Realität im Bundesministerium für Finanzen, Buchhaltungsagentur und Bundesrechenzentrum Wien)!

Sie habe sich durch Lesen von Büchern (31. Krankheitsbild: KRANKHAFTE NEUGIERDE und Wissensdurst über Dinge, die Patientin nichts angehen) informiert, dass die CIA Medikamente verwendet, die einen solchen Gedächtnisverlust auslösen können und vermutet sie, dass dies auch bei Hofrat Tschoker (eigentlich Csoka) der Fall war (32. Krankheitsbild: Patientin versucht mehrmals dem psychiatrischen Gutachter zu erklären, wie man den aus dem Ungarischen stammenden Namen Csoka schreibt, Diagnose: krankhafte Oberlehrer-Haftigkeit aufgrund von Pädagogik-Diplomen und Lehrbefähigungen für Österreichs Pflichtschulen) 

Sie habe sich im Rahmen ihres Theologie-Studiums (33. Krankheitsbild), das sie abgeschlossen hat, immer für Sekten interessiert (34. Krankheitsbild) und stellt sie ihr Wissen immer in Bezug zu äußeren Ereignissen (35. Krankheitsbild: Assozieren von angelesenem Wissen mit äußeren Ereignissen wie mysteriösen Todesfällen im Umkreis von Österreichs Regierung) 

Frau H. spricht davon, dass sie im Ministerium auf die Straße gesetzt wurde (36. Krankheitsbild, Gedächtnisschwund, sie hat ja nie im Ministerium gearbeitet) 
Danach befragt, was der Kündigungsgrund war, sagt sie, dass ihre Vorgesetzten Scientologen waren, die schon längere Zeit einen Grund gesucht haben, sie loszuwerden (37. Krankheitsbild; Vermischen von Wirklichkeit und Wahn aufgrund zu langer E-Meter-Sitzungen). 

Man habe dann einen nichtigen Grund gefunden, nachdem sie bei einer Fortbildung (Krankheitsbild Erinnerungsstörung, Patientin war laut Angaben des BM für Finanzen nie bei dieser Fortbildung) die Stechuhr nicht bedient hatte. 
Sie habe sich als Aufdeckerin unbeliebt gemacht (38. Krankheitsbild: Größenwahn und Allmachtsphantasien aufgrund traumatischer Kindheitserlebnisse). 
Hilfe erhielt sie in einer Kirchengemeinschaft in Wiener Neustadt, wo sie auch weiterhin hingeht (39. Krankheitsbild: Patientin verwechselt Psychosekte mit christlicher Kirche). 

Dort habe man ihr geraten, nicht so viele E-Mails zu schreiben und die Finger von der Aufdeckung von Miss-Ständen zu lassen (40. Krankheitsbild: Patientin lässt sich von Sektenartigen Kirchengemeinschaften diverse Verhaltensweisen einreden oder ausreden). 

Zwischen 2000 und Ende 2004 arbeitete die Patientin im Bundesrechenzentrum (Wahrnehmungsstörung) und im Bundesministerium für Finanzen (Wahrnehmungsstörung der OT-Stufe VIII). Sie beschreibt dann, dass am 11.11.2003 ein mysteriöser Todesfall im Finanzministerium war (Erinnerungslücken, Gedächtnisschwund). Im Februar 2007 wurde sie auf der Internetseite www.peterpilz.at (Wahrnehmungsstörung?) denunziert und wäre daraufhin eine Psychose (Wahrnehmungsstörung?) ausgebrochen, weil sie von der Psychosekte SC zur unterdrückten Person (Dissoziation) ernannt wurde. 

Gutachten 

Diagnostisch ergibt sich aus dem klinischen Bild bei der Befundaufnahme, den anamestischen Angaben und den schriftlichen Äußerungen der Betroffenen wie sie sich im Akt befinden, dass ein Missbild einer schizoaffektiven Störung vorliegt (ICD 10 F 25.2). Es bestehen derzeit paranoide Gedankeninhalte sowie manische und depressive Symptome. Die Betroffene ist therapiefrei. 

Ende Zitat Gutachten Dr. Herbert K. vom 27. April 2009, eingelangt am Bezirksgericht Wien-Liesing am 30. April 2009! 

Am 29. April 2009 brachte Frau Pflegschafts-Richterin Mag. Romana W. folgende Aktennotiz zu Papier: 


Aktenvermerk BG Wien-Liesing 29. April 2009 
Der Gutachter Dr. K. mit den wunderschönen Biedermeier-Möbeln und dem noch schöneren Biedermeier-Haus in Mödling bei Wien wird also von einem Sektionschef aus dem BM für Finanzen gebeten, die UP für die Zeitpunkte 
Mai 2005: Tod eines Betriebsrates im BM für Finanzen (Krankheitsbild?)
Februar/März 2007: Eurofighter-U-Ausschuss, Denunzierung pilz.at 
Herbst 1998: Obsorgeverfahren (attestierte Obsorge-Unfähigkeit aufgrund religionspädagogischer Ausbildung Wien) 

als geschäftsunfähig (elf Jahre) rückwirkend zu diagnostizieren. 

Anmerkung: Ob das Datum der Gutachtenserstellung aus diesem Grund auf 27. April 2009 im Nachhinein rückdatiert wurde, ist unbekannt. Das Bezirksgericht Wien-Liesing vermerkt als EINGANGSSTEMPEL des psychiatrischen Sachverständigen-Gutachtens den 30. April 2009.

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